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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

04. Juni 2018 Mehrheit der Krankenversicherten befürwortet Organspendepflicht

Eine Mehrheit der deutschen Krankenversicherten spricht sich für eine grundsätzliche Organspendepflicht aus. 58% seien dafür, dass jeder im Todesfall automatisch seine Organe spenden sollte, sofern nicht zu Lebzeiten widersprochen wurde. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage für die Krankenkasse Barmer unter 1.000 Versicherten hervor. Generell ist die Bereitschaft unter Frauen mit 39% höher als bei Männern (29%). Zuvor hatte die "Rheinische Post" darüber berichtet.
Die sogenannte Widerspruchslösung gilt bereits in Spanien, Italien, Norwegen, Schweden, Luxemburg, Österreich und Frankreich. Das derzeitige Recht in Deutschland sieht dagegen vor, dass Organe im Todesfall nur entnommen werden dürfen, wenn der Spende zuvor ausdrücklich zugestimmt wurde oder Angehörige nachträglich dies als Willen des Verstorbenen angeben.

Menschen können der Entnahme etwa mit einem Organspendeausweis zustimmen. Die Zahl der Versicherten mit einem solchen Dokument ging seit April 2017 um 6 Punkte auf 36% hoch. Junge Menschen haben häufiger einen Organspendeausweis als Ältere: 46% der 18- bis 25-Jährigen gaben an, einen solchen Ausweis zu besitzen. Bei den 51- bis 64-Jährigen sind es nur 34%.

Aktuell warten laut Vermittlungsstelle Eurotransplant in Deutschland mehr als 10.000 Kranke auf ein Spenderorgan. Der Deutschen Stiftung Organtransplantation zufolge hat die Zahl der Organspender in Deutschland 2017 mit nur 797 Spendern einen neuen Tiefpunkt erreicht.

 

Quelle: dpa


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