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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

15. Mai 2018 Ärztetag unterstützt Forderungen der Medizinstudierenden

Mit Entschließungen zur Novelle der Musterweiterbildungsordnung und der berufsrechtlichen Öffnung des Fernbehandlungsverbotes traf der 121. Deutsche Ärztetag vergangene Woche wegweisende Entscheidungen für die Zukunft des Gesundheitswesens in Deutschland.
Unter der Leitfrage "Wie zufrieden sind junge Ärztinnen und Ärzte mit ihrem Beruf?" diskutierte die neue und zukünftige Generation an Ärztinnen und Ärzten bereits im Vorfeld des 121. Deutschen Ärztetages über die Rahmenbedingungen in stationärer und ambulanter Krankenversorgung. Das Dialogforum der Bundesärztekammer und der Landesärztekammern ermöglichte so bereits zum dritten Mal den spannenden Diskurs über berufliche Erfahrungen und Visionen der jungen Ärzteschaft.

“Wir Medizinstudierende sind fest davon überzeugt, dass solche Dialoge wichtig sind. Uns einzubinden in die Gestaltung unserer aller Zukunft, ob nun durch Plenarsitzungen oder in abendlichen Veranstaltungen, bietet uns die Möglichkeit, Begeisterung an dieser wichtigen Arbeit bei uns zu entfachen.“ Diesen Appell richtete Jana Aulenkamp, Präsidentin der bvmd, an das Plenum der deutschen Ärzteschaft in Erfurt.

Mit überwältigter Unterstützung der Delegierten des Deutschen Ärztetages konnten wir Studierenden darüber hinaus folgende Entscheidungen des 121. Deutschen Ärztetages formulieren:  
 
  • Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen im Praktischen Jahr
  • Flexibilität für Auslandsabschnitte im Praktischen Jahr erhalten
  • Psychische Gesundheit im Medizinstudium
  • Förderung eines Mentalitäts- und Kulturwechsels
  • Sicherstellung einer strukturellen und finanziellen Ausstattung bei der Ausweitung von Studienplatzkapazitäten

Weitere Informationen sowie Positionspapiere und Stellungnahmen der bvmd finden Sie auf der Webseite: https://www.bvmd.de/

Quelle: Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.


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