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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

08. Mai 2018 Kassenärzte bestehen auf mehr Geld für mehr Sprechzeiten

Die Kassenärzte bestehen auf zusätzlichem Geld für die von der Politik geplante Ausweitung der Sprechzeiten für gesetzlich Versicherte. "Wer mehr bestellt, der muss auch mehr zahlen", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, anlässlich der Vertreterversammlung am Montag in Erfurt. Wer ernsthaft glaube, dass Ärzte und Psychotherapeuten "für lau" fünf Stunden zusätzliche Sprechstunden ansetzten, der irre. Die große Koalition will die Sprechzeiten für Kassenpatienten von bisher 20 auf 25 Stunde pro Woche ausweiten, damit sie schneller an Termine kommen.
Gassen kritisierte Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Krankenkassen mit großem Finanzpolster zu Beitragssenkungen zu zwingen. Dies sei wahltaktisch für einen Kanzlerkandidaten in spe verständlich. "Der bessere Weg für die Patienten ist es aber, das Geld dafür zu verwenden, wofür es die Versicherten eingezahlt haben – für die Versorgung." Spahn will Kassen mit hohen Finanzreserven verpflichten, diese abzubauen. Die SPD lehnt diesen Punkt in einem Gesetzentwurf strikt ab, aber auch in der Union gibt es Widerstand.

Quelle: dpa


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