Mittwoch, 21. August 2019
Navigation öffnen
Anzeige:
Fachinformation

Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

27. April 2018 Auch Unions-Widerstand gegen Spahns Pläne zu Kassen-Rücklagen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stößt mit seinen Plänen für einen Abbau von Milliarden-Rücklagen in der gesetzlichen Krankenversicherung auch in der Union auf Widerstand. Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Karin Maag (CDU), sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, sie könne den Ärger der SPD hierüber nachvollziehen. "So wünschenswert eine Absenkung der Zusatzbeiträge für einzelne Kassen und deren Versicherte wäre, so darf das nicht zu Lasten der übrigen Versichertengemeinschaft und Krankenkassen gehen." Sie habe daher noch "großen Gesprächsbedarf" zu diesem Teil der Gesetzespläne.
Die SPD hat deutlich gemacht, den Vorstoß nicht mitzutragen, da Beitragssenkungen wegen vorgesehener Mehrausgaben etwa für Verbesserungen der Pflege in Krankenhäusern nicht möglich seien.

Spahn hatte angekündigt, Beitragszahler per Gesetz zum einen dadurch besser zu stellen, dass die bisher allein von ihnen zu zahlenden Zusatzbeiträge von Anfang 2019 an zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden. Dies ist im Koalitionsvertrag vorgesehen und in der Koalition unstrittig. Darüber hinaus will er Kassen mit hohen Finanzreserven verpflichten, diese abzubauen. Daraus ergebe sich ein Entlastungsvolumen von rund vier Milliarden Euro.

Quelle: dpa


Das könnte Sie auch interessieren

Sächsische Krebsgesellschaft e.V.: „Aktiv gegen Krebs“

Das Vermitteln von Wissen zum Thema Krebs versteht die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. (SKG) als ihre vordringlichste Aufgabe. Das betrifft das Wissen der Betroffenen, also der an Krebs erkrankten Menschen, die sich in allen
Fragen rund um ihre Erkrankung an die SKG wenden können, wie auch das Wissen der Bevölkerung. "Wir wollen vermitteln, dass man mit Krebs leben kann", erklärt Professor Dr. Ursula Froster, Vorstandsvorsitzende der SKG.

Selbsthilfe bei Lungenkrebs: Betroffene helfen Betroffenen

Krebspatienten fühlen sich oft überfordert – auch Patienten mit Lungenkrebs. Kaum ist die Diagnose gestellt, beginnen die ersten Therapien: Operationen oder viele Zyklen Chemotherapie fordern und verändern nicht nur den Körper, sondern auch das gesamte Leben mit einem Schlag. Die Psyche kommt so schnell kaum hinterher: Die meisten Betroffenen begreifen erst nach und nach, dass sich das Leben ab jetzt drastisch ändert und nie mehr so sein wird wie zuvor.

Krebstherapie gestern, heute, morgen: Entwicklungen in der Onkologie

Krebs gilt heute als Volkskrankheit: Bei Frauen stieg die Zahl der jährlich auftretenden Neuerkrankungen seit 1980 um 35 Prozent, bei Männern sogar um 80 Prozent an. Dass die krebsbedingte Sterberate dennoch im gleichen Zeitraum zurückging, ist u. a. Verdienst der modernen Forschung: In allen Bereichen der Krebsmedizin – von der Grundlagenforschung bis hin zur strukturierten Nachsorge der Patienten – haben sich enorme Erfolge eingestellt. Dies war jedoch ein weiter...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Auch Unions-Widerstand gegen Spahns Pläne zu Kassen-Rücklagen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren