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22. Februar 2018 Gesetzliche Kassen machen 2017 ein Plus von 3,1 Milliarden

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr nach einem Zeitungsbericht einen Überschuss von 3,1 Milliarden Euro erzielt. Damit stiegen die Rücklagen und Reserven der noch 110 Kassen auf 19 Milliarden Euro, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Zusammen mit den von Fachleuten auf 9 Milliarden Euro kalkulierten Rücklagen im Gesundheitsfonds ergebe sich eine Gesamtreserve im Gesundheitssystem von 28 Milliarden Euro. "Der Gesetzlichen Krankenversicherung geht es so gut wie lange nicht mehr", sagte der AOK-Bundesvorsitzende Martin Litsch der Zeitung.
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) verzeichneten dem Bericht zufolge mit 1,45 Milliarden Euro den höchsten Überschuss, die Ersatzkassen kamen demnach auf 1,2 Milliarden Euro. Die Betriebskrankenkassen hätten ihr Plus auf 295 Millionen Euro ausgeweitet, die Knappschaft auf 102 Millionen Euro. Die Innungskassen drehten das Vorjahresminus in einen Überschuss von 174 Millionen Euro. Deutschlands größte Krankenkasse, die TK, nannte der Zeitung einen Gewinn von 561 Millionen Euro. Die Barmer als Nummer 2 verzeichnete demnach einen Gewinn von 213 Millionen, die DAK als drittgrößte Kasse von 263 Millionen Euro.

Quelle: dpa


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