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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

01. Februar 2018 Statement zur 30 Stunden-Forderung des GKV-Spitzenverbands

Der GKV-Spitzenverband fordert, dass Ärzte mindestens 30 Stunden pro Woche für GKV-Versicherte aufwenden sollten. Hierzu erklärt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi: "Vertragsärzte widmen sich pro Woche im Durchschnitt 35,8 Stunden gesetzlich versicherten Patienten, sodass die Forderung des GKV-Spitzenverbands bereits mehr als erfüllt ist."
"Auf Privatpatienten entfallen 5,8 Stunden in der Woche, dies entspricht in der Größenordnung etwa auch dem Anteil der Versicherten in der Bevölkerung. Insofern wird ein Scheinargument in die politische Diskussion eingebracht, das an der Versorgungsrealität vorbeigeht. Die ohnehin hohe Regeldichte würde unnötig erweitert.
 
Berücksichtigt man, dass Ärzte für Unfall- und Krankenhausfälle weitere 2,2 Stunden, für Fortbildungen 2,4 Stunden und für das Praxismanagement 4,1 Stunden aufwenden, so beträgt die Wochenarbeitszeit von Praxisinhabern über 50 Stunden."

Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung


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