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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

12. Januar 2018 Zweitmeinung für besondere Fälle: Starkes Interesse an BetterDoc

Seit Beginn der Kooperation zwischen der AOK Hessen und BetterDoc am 1. August 2017 haben bereits über 500 AOK-Versicherte diesen besonderen Service genutzt. BetterDoc sorgt für den persönlichen Kontakt von Patienten zu überregional anerkannten Spezialisten. Bei einem siebenjährigen Patienten aus Hessen hat sich das als Segen erwiesen.
Versicherte der AOK Hessen können sich an BetterDoc wenden, um innerhalb von 48 Stunden einen renommierten Spezialisten für eine Zweitmeinung, Behandlung oder Operation zu finden. Jeder Patient wird durch einen festen Ansprechpartner betreut. Die Informationen zu geeigneten Spezialisten werden dem Patienten schriftlich zugestellt und im Anschluss durch seinen persönlichen Betreuer telefonisch erläutert. Auf Wunsch übernimmt BetterDoc auch die Terminvereinbarung. Einzigartig ist die ehrenamtliche Unterstützung durch über 2.500 hochspezialisierte Ärzte aus 32 Fachgebieten mit über 400 Spezialisierungen, die dem Expertenbeirat von BetterDoc angehören. Diese Ärzte unterstützen bei Fällen seltener und komplexer Erkrankungen, indem sie – in einem onlinebasierten Verfahren – die Frage beantworten, wo sie sich oder einen Angehörigen in dieser Situation behandeln lassen würden. So hat das Unternehmen die Möglichkeit, über alle Indikationen hinweg das kollektive Wissen führender Experten an die Patienten weiterzugeben.

Zweitmeinung des Fachexperten bringt entscheidende Hilfe

Dieser neue Service trägt nicht nur dazu bei, dass unnötige Operationen verhindert werden können. Auch werden im Einzelfall wirksamere Therapien gefunden. So war es auch beim siebenjährigen Julian*. Seit vier Jahren litt er unter chronischer Bronchitis mit Husten und Nasennebenhöhlenentzündung. Hinzu kamen immer wieder Kopfschmerzen und massive Schlafstörungen. Seine Medikation und sogar eine mehrwöchige Kur konnten zu keiner spürbaren Besserung beitragen. Durch die Vermittlung von BetterDoc erhielt die Familie innerhalb weniger Wochen einen Termin bei einem renommierten Kinderpneumologen. Dieser empfahl eine achtwöchige Behandlung mit einem anderen Wirkstoff. Diese Therapie schlug an. Seitdem kann der Junge wieder ruhig schlafen, die Kopfschmerzen sind verschwunden.

Erst Analyse, dann Empfehlung

"Für den medizinischen Laien ist es nahezu unmöglich, eine vorgeschlagene Operation oder Therapie medizinisch zu beurteilen, zumal sich diese Menschen gerade in einer belastenden Lebenssituation befinden“, sagt Dr. med. Roland Strasheim, verantwortlich für stationäre Versorgung bei der AOK Hessen. In diesen Fällen kann BetterDoc die entscheidende Hilfe sein. Dabei setzt das Unternehmen diagnosespezifisch auf die Auswertung verschiedener Qualitätskriterien, um für die Erkrankungen und die individuelle Situation der Patienten geeignete Spezialisten zu identifizieren. Das können beispielsweise Fallzahlen, Zertifizierungen oder Routinedatenanalysen sein. “Wir prüfen auch, ob sich ein Arzt regelmäßig bei Fachkongressen, Arbeitsgruppen, Qualitätszirkeln und Fortbildungen engagiert. Darüber hinaus betreuen wir jeden Patienten auch nach Therapiebeginn zwei Jahre lang weiter und messen den Behandlungserfolg direkt am Patienten“, erklärt Dr. med. Donata von Dellingshausen, medizinische Direktorin bei BetterDoc.

Kollektives Fachwissen zum Wohl der Patienten

Der entscheidende Vorteil des Verfahrens ist das Wissen von vielen medizinischen Experten in Verbindung mit einer unabhängigen Zweitmeinung. „So gelingt es uns, medizinische Sachverhalte für den Versicherten transparent zu machen und mit ihm und für ihn die beste Behandlung zu sichern“, so Dr. Roland Strasheim. „Damit sind wir auf dem richtigen Weg, den wir auch konsequent für eine qualitativ hochwertige Versorgung unserer Versicherten weitergehen werden.“

*Name geändert

Quelle: AOK Hessen


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