Mittwoch, 19. Dezember 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Supplements
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
Fachinformation
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
05. Dezember 2017

Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. (BDP) und die BKK VBU hatten im August 2017 einen Selektivvertrag zur Genexpressionsdiagnostik für die Therapieentscheidung bei Brustkrebspatientinnen abgeschlossen. Seit Vertragsstart sind 38 Krankenkassen beigetreten mit insgesamt über 4 Millionen gesetzlich Versicherten.  
Der Beitritt erfolgte in sehr kurzer Zeit von nur 3 Monaten. Das zeigt, dass der erste herstellerunabhängige Selektivvertrag auf einen vorbereiteten und fruchtbaren Boden gefallen ist. Viele Krankenkassen, darunter die sehr versorgungsorientierten Betriebskrankenkassen, haben bereits vor Vertragsabschluss einen hohen Bedarf an zusätzlichen Entscheidungshilfen bei der Verordnung von Chemotherapie gesehen. Die molekularpathologische Diagnostik erleichtert es, die Anzahl unnötiger Chemotherapien erheblich zu verringern und die betroffenen Frauen gezielter zu behandeln. Grundsätzlich ist der Vertrag für alle gesetzlichen Krankenkassen offen.

Die Herstellerunabhängigkeit des Vertrags ist dabei von zentraler Bedeutung. Sie erlaubt es den behandelnden ÄrztInnen, genau den Test auszuwählen, der für ihre Patientinnen der individuell richtige ist. Der Bundesverband hält generell die Festlegung auf eine einzige, und damit monopolartige, diagnostische Methode für nicht erstrebenswert. Die Freiheit in der Wahl der richtigen Methode ist ein Grundpfeiler und zentrale Verantwortung ärztlichen Handelns sowohl allgemein als auch im Bereich der Genexpressionsdiagnostik.

Da die Genexpressionsdiagnostik im Rahmen der ASV zwar möglich, aber nicht annähernd die erforderliche Zahl der ASV-Teams zustande gekommen ist, gibt der Selektivertrag auch gesetzlich Versicherten einen Zugang zu dieser Diagnostik. Damit wird die Zeit überbrückt, die die gesetzliche Krankenversicherung braucht, um kollektivvertragliche Regelungen zu finden. Vertragspartner ist neben den Kassen die CONVEMA Versorgungsmanagement GmbH, die als Managementgesellschaft primär betreuende und molekularpathologisch tätige Ärzte in den Vertrag einbindet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.convema.com.
 
Quelle: Bundesverband Deutscher Pathologen



Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2018