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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

21. November 2017 EMA-Standort: Entscheidung für die Patienten

Die Europäische Union hat sich am Montag für Amsterdam als neuen Standort der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) ausgesprochen. Dazu sagt Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI): „Die Entscheidung über den neuen Sitz der bedeutenden Behörde ist eine vernünftige. Amsterdam erfüllt alle geforderten Kriterien, um die täglichen Aufgaben der Agentur reibungslos fortzuführen.“
Der BPI hatte die Mitgliedstaaten mehrfach aufgefordert, sich für die Funktionsfähigkeit der Agentur nach dem Umzug einzusetzen. Mit der objektiven Wahl des Standortes Amsterdam wurden nun die bestmöglichen Voraussetzungen für einen Umzug geschaffen. Dazu gehört unter anderem, dass in Amsterdam genügend internationale Schulen für die Kinder der EMA-Mitarbeiter bereit stehen, dass ihre Familien ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung in ihrer Muttersprache haben und die Ehepartner Jobs in der Region finden. Zweidrittel der knapp 900 EMA-Mitarbeiter hatten sich zuvor in einer Umfrage für einen Umzug nach Amsterdam bereit erklärt. Mit dem Ortswechsel wird die Arbeits-Kontinuität der EMA gesichert.
 
Auch den pharmazeutischen Unternehmen bietet die Gewissheit über den neuen Standort nun ein Stückweit Planungssicherheit, wenn sie ohne Unterbrechungen und Schwierigkeiten ihre Medikamente für den Markt zulassen können. Zentgraf: „Das Votum für Amsterdam war schlussendlich auch eine Entscheidung für die Patienten.“

Quelle: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.


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