Montag, 10. Dezember 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
Fachinformation
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
15. November 2016

DAK-Gesundheit: Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung

In Bayern ist die Zahl jugendlicher Komasäufer im vierten Jahr in Folge gesunken. Im Jahr 2015 kamen nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit 4504 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen* des Bayerischen Landesamtes für Statistik sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um vier Prozent. Gesundheitsministerin Melanie Huml und die DAK-Gesundheit setzen weiter auf Alkoholprävention.
Anzeige:
Fachinformation
 
Im vergangenen Jahr landeten in Bayern 2711 Jungen und 1793 Mädchen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik. Das waren 194 weniger als im Jahr 2014. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 3,7%, bei Mädchen und jungen Frauen gab es einen Rückgang um 4,8%. Die Zahl der Betroffenen stieg bis zum Jahr 2011 kontinuierlich an. Seit dem traurigen Höhepunkt mit 5549 Betroffenen war sie rückläufig.

„Seit nunmehr vier Jahren landen immer weniger Jugendliche nach dem Feiern in der Klinik“, sagt Markus Saur, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern. „Dennoch sind es im Langzeitvergleich zum Jahr 2001 immer noch fast doppelt so viele. Die Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar.“ Daher setzt die Krankenkasse auch 2017 die erfolgreiche Aufklärungskampagne „bunt statt blau“ im Freistaat fort.

Gesundheitsministerin Melanie Huml, die Schirmherrin der Aktion in Bayern ist, betonte: „Ich freue mich sehr, dass die Zahl jugendlicher Komatrinker in Bayern weiter gesunken ist. Das ist ein Ansporn, auch künftig entschieden gegen das Problem des Rauschtrinkens bei Jugendlichen vorzugehen. Dabei ist die Kampagne "bunt statt blau" ein wertvoller Baustein. Ich setze darauf, dass unsere gemeinsamen Bemühungen gegen den Alkoholmissbrauch weiterhin Früchte tragen. Dazu gehören auch die Präventionsprojekte "Hart am Limit - HaLT in Bayern" und "Starker Wille statt Promille" des bayerischen Gesundheitsministeriums. Insgesamt wendet der Freistaat jedes Jahr rund eine halbe Million Euro für Präventionsmaßnahmen gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen auf. Das ist eine wichtige Investition, die wir auch künftig fortsetzen werden."

Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in Bayern wurden zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 80.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.


* aus bayerischen Krankenhäusern entlassene vollstationäre 10- bis unter 20-jährige Patienten mit Wohnort Bayern
 
Quelle: DAK-Gesundheit



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2018