Samstag, 23. Januar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 

Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

25. April 2018

In der Alten- und Krankenpflege fehlen Fachkräfte

In der Alten- und Krankenpflege sind deutschlandweit mehr als 25.000 Fachkraft-Stellen nicht besetzt. Zudem fehlen rund 10.000 Hilfskräfte, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach waren 2017 im Schnitt 14.785 offene Stellen für Spezialisten in der Pflege alter Menschen gemeldet, in der Krankenpflege waren es 10.814. "Wir stehen in der Pflege vor einer echten...

Techniker Krankenkasse will digitale "Gesundheitsakte" starten

Die Techniker Krankenkasse (TK) will mit einer eigenen "elektronischen Gesundheitsakte" neue digitale Lösungen für Patienten voranbringen. Versicherte sollen Daten etwa zu Diagnosen, Impfungen, verordneten Medikamenten oder Röntgenbilder und Laborbefunde in der Akte sehen können, wie die TK am Dienstag in Berlin mitteilte. Dafür sollen bisher dezentral bei Krankenhäusern, Ärzten oder Therapeuten liegende Daten zusammengeführt werden...

Organspende: Chirurgen diskutieren Widerspruchslösung

Die Zahl der Herztransplantationen in Deutschland ist wegen des Mangels an Spenderorganen auf ein neues Rekordtief gesunken. Parallel dazu steigt der Einsatz von Herzunterstützungssystemen. Sie bieten bei einer Herzschwäche allerdings keinen gleichwertigen Ersatz für eine Organverpflanzung, wie Experten auf dem 135. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) bemängelten. Herzchirurgen fordern daher die Widerspruchslösung auch für Deutschland.

24. April 2018

Mangelnde Differenzierung bei Arzneimittel-Festbeträgen

Das derzeitige Festbetragssystem differenziert nicht ausreichend nach therapierelevanten Kriterien bei Arzneimitteln. Das Raster für die Eingruppierung ist zu grob, die Höhe der Festbeträge richtet sich im Wesentlichen nach Wirkstoffmenge und Packungsgröße. So erhalten zum Beispiel aufwendig hergestellte und damit teure Darreichungsformen den gleichen Preis wie günstigere. Damit besteht gerade für bestimmte Patientengruppen die Gefahr, ein Arzneimittel nur...

Patientenschützer für einheitliche Standards bei "Digital-Akte"

Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards bei neuen digitalen Anwendungen mit Gesundheitsdaten. Das Nutzen einer elektronischen Patientenakte müsse kostenfrei und freiwillig sein, sagte der Gesundheitsexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Kai Vogel, der Deutschen Presse-Agentur. "Jeder Patient muss die Hoheit über seine Daten behalten." Nicht zielführend seien zudem "Insellösungen und...

Niedergelassene Ärzte gründen neuen Kampfverband

Ob Piloten, Lokführer oder Metallarbeiter: Fast jede Berufsgruppe kämpft für angemessene Arbeitsbedingungen, wenn Belastung und Entlohnung nicht mehr zusammenpassen. Die niedergelassenen Ärzte zeigten bislang kaum Zähne – obwohl die Politik selbst in Zeiten des Medizinermangels ständig neue Daumenschrauben anlegt. Eine Gruppe von Ärzten will Politik und Krankenkassen nun mit der Gründung der "Deutschen Ärztegewerkschaft" die Stirn...

SPD setzt Frist im Streit um Abtreibungs-Werbeverbot

Im Streit über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche erhöht die SPD den Druck auf die Union. Der Parteivorstand beschloss am Sonntag nach dem Bundesparteitag in Wiesbaden eine Frist bis Herbst, wie das Gremium am Montag mitteilte. Wenn bis dahin kein Kompromiss in der Bundesregierung oder zwischen den Fraktionen zum Strafgesetzbuch-Paragrafen 219a gefunden sei, wolle man mit "reformwilligen" Fraktionen oder Abgeordneten gemeinsame Sache machen. Eine...

Anspruch auf Screening der Bauchschlagader

Seit 1. Januar haben Männer über 65 Jahre einmalig Anspruch auf eine kostenlose Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung einer ausgeweiteten Bauchschlagader, eines Aneurysmas. Die Krankenkassen laden allerdings nicht per Anschreiben zu der neuen Vorsorge ein. Daher raten Gefäßchirurgen insbesondere Risikopatienten, eigeninitiativ einen Termin zu vereinbaren. Er könne Leben retten, betonten Experten auf einer Pressekonferenz zum 135. Kongress der Deutschen...

23. April 2018

Arbeitgeber warnen: Neue Pflegeausbildung überfordert Berufsanfänger

Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer hat vor einer Verschärfung des Pflegenotstandes durch überzogene Ausbildungsanforderungen für Pflegekräfte gewarnt. "Wir brauchen junge Menschen mit normalen Schulnoten aber viel Herzenswärme und Geduld gerade in der Altenpflege", sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Montag der "Bild"-Zeitung. "Wenn wir sie mit Anforderungen eines Studiums...

Spahn verspricht Beitragsentlastung in Milliardenhöhe

Gleich mit seinem ersten großen Gesetzentwurf verspricht Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sinkende Beiträge – und legt sich mit den Chefs großer Krankenkassen an. Kassen mit hohen Finanzreserven sollen ihr Geldpolster innerhalb von bis zu fünf Jahren bis zu einer Obergrenze abschmelzen. Dafür haben sie ein probates Mittel: Die Senkung des Zusatzbeitrags, der ab Anfang 2019 nicht mehr allein von den Kassenmitgliedern, sondern von Arbeitgebern und -nehmern...

Marburger Bund: Stufenkonzept des G-BA ohne verlässliche Folgenabschätzung

„Der Gemeinsame Bundesausschuss hat einen Beschluss gefasst, der in etlichen Kliniken Besorgnisse auslösen wird. Dem von gesundheitsökonomischen Auguren und Krankenkassen geforderten Kahlschlag kann aber wirksam entgegengewirkt werden, wenn die Länder ihrer Verantwortung für eine Basisnotfallversorgung in strukturschwachen Gebieten gerecht werden“, kommentierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses...

20. April 2018

Big Data für mehr Patientensicherheit intelligent nutzen

Wer die Begriffe "Digitalisierung", "Big Data" und "Gesundheit" in eine Suchmaschine eingibt, erhält Millionen Treffer. Was steckt hinter diesen Schlagwörtern? Können Big Data und Digitalisierung die Patientensicherheit erhöhen sowie die Versorgung verbessern? Welche Chancen und Risiken gibt es? Wie können sich Nutzer sicher und selbstbestimmt in einem digitalen Gesundheitsmarkt bewegen? Wer oder was schützt vor Datenmissbrauch?...

Künftig weniger Notfallkrankenhäuser – aber mit garantierter Qualität

Im Notfall soll das Krankenhaus nah sein, aber etwa bei einem Herzinfarkt auch genau wissen, was es tut. Und das auch können. Jetzt wird die Notfallversorgung neu geregelt. Patienten werden in Notfällen künftig voraussichtlich weniger Krankenhäuser vorfinden, die offiziell für solche Situationen eingerichtet sind. Die verbleibenden Notfallkliniken sollen dafür garantieren, dass sie die Patienten auch angemessen betreuen können. Das sieht ein Beschluss des...

Frauen gehen häufiger zum Zahnarzt als Männer

Frauen gehen in Deutschland deutlich häufiger zum Zahnarzt als Männer. Während 2016 nur 67,6% der Männer mindestens einmal zum Zahnarzt gingen, waren es bei den Frauen 75,4%, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Zahnreport der Barmer-Krankenkasse hervorgeht. Im Schnitt haben 71,5% aller Versicherten mindestens einmal einen Zahnarzt gebraucht. Bei durchschnittlichen Kosten von 186,90 Euro kamen Männer auf 177,32 und Frauen auf 196,21 Euro.

  ... ...  
ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie