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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

15. Mai 2018

Hartmannbund fordert Klarheit im Umgang mit Opt-out

Der Hartmannbund hat die deutschen Klinikträger aufgefordert, bei der Einstellung von Ärztinnen und Ärzten transparenter mit der Vorlage der Opt-out-Erklärung umzugehen und damit einem klaren Votum des 121. Deutschen Ärztetages zu folgen. „Wir erleben immer wieder, dass Arbeitsvertrag und Opt-out-Regelung – sowohl zeitlich als auch kausal – in derartig engem Zusammenhang miteinander vorgelegt werden, dass für den Arbeitnehmer der Eindruck...

Minister Spahn hält an elektronischer Gesundheitskarte fest

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist Spekulationen entgegengetreten, wonach die Bundesregierung eine Abschaffung der elektronischen Gesundheitskarte erwägt. "Die Milliarde ist nicht umsonst investiert", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". In einem Brief an die Spitzenverbände der Krankenkassen und Ärzte habe das Ministerium klargestellt, dass das Projekt wie geplant fortgesetzt werde, schreibt das Blatt in seiner Dienstagsausgabe.

Anhebung der Aufwandsentschädigung im praktischen Jahr gefordert

Die Medizinstudierenden im Hartmannbund haben die Forderung des Deutschen Ärztetages zur Anhebung der PJ-Aufwandsentschädigung auf mindestens 1.500 Euro monatlich begrüßt. „Wir freuen uns, dass es in einem großen Konsens gelungen ist, hier ein deutliches Signal in Richtung Lehrkrankenhäuser und Gesundheitsministerium zu setzen. Das bestärkt uns darin, unseren Druck auf die zuständigen Akteure aufrecht zu erhalten“, sagte der Vorsitzende...

14. Mai 2018

Zusatzweiterbildung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ kommt

Jetzt ist es beschlossen: In Deutschland wird für Ärzte die Zusatzweiterbildung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ eingeführt. Dafür haben die Delegierten des Deutschen Ärztetages in Erfurt gestimmt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für die medizinische Arbeit und die Patientenversorgung in den Notaufnahmen“, sagt Professor André Gries, der die Ausbildungsinhalte seitens der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung...

Diabetologen fordern Nationales Diabetes-Register für Deutschland

Im Gegensatz zu vielen skandinavischen Ländern besteht in Deutschland keine gesetzliche Vorgabe, Erkrankungsverläufe und deren Behandlung lückenlos zentral zu erfassen und auszuwerten. Gerade für eine komplexe Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus wäre eine solche zentrale Erfassung sowohl aus medizinischer, versorgungsstruktureller und gesundheitspolitischer Sicht auch hierzulande sehr hilfreich. Daher hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft die...

11. Mai 2018

Ärztetag für strengere Prüfungen bei Nicht-EU-Ärzten

Ärzte aus Nicht-EU-Ländern, die in Deutschland arbeiten wollen, sollen nach dem Willen des Deutschen Ärztetages das deutsche Medizin-Staatsexamen statt wie bisher eine sogenannte Gleichwertigkeitsprüfung absolvieren. Der Gesetzgeber müsse regeln, dass diese Mediziner über dieselben Kenntnisse wie in Deutschland ausgebildete Ärzte verfügen, forderten die Delegierten am Donnerstag in Erfurt in einem Beschluss. Ziel sei ein sicherer Patientenschutz.

09. Mai 2018

Ärztetag: Bei Depressionen lieber Teilzeit als lange Krankschreibung

Mediziner plädieren für eine vorübergehende Teilzeitarbeit bei Berufstätigen mit psychischen Erkrankungen als Alternative zu langen Krankschreibungen. Speziell bei Depressionen sei eine lange Arbeitsunfähigkeit eher kontraproduktiv für die Heilung, weil sie die Symptome der Erkrankung verschärfe, heißt es in einem am Mittwoch vom Deutschen Ärztetag in Erfurt gefassten Beschluss. Bei vorübergehender Teilzeitarbeit fehlten die Erkrankten nicht...

Qualifikation ausländischer Mediziner sorgt für Debatten auf Ärztetag

Die Qualifikation von Ärzten aus Nicht-EU-Ländern hat am Dienstag auf dem Deutschen Ärztetag in Erfurt zu einer kontroversen Debatte geführt. Der Vorstand der Bundesärztekammer fordert in einem Antrag für Mediziner aus diesen Ländern eine Prüfung analog dem deutschen Medizin-Staatsexamen. Die derzeit erforderliche Gleichwertigkeitsprüfung stelle nicht sicher, dass Ärzte aus Ländern außerhalb der EU über dieselben Kompetenzen...

08. Mai 2018

Ärzte fordern härtere Strafen für Gewalt gegen Mediziner

Die Ärzte beklagen zunehmende Aggressionen in Praxen und fordern härtere Strafen. Auch für Gewalt gegen Mediziner solle der neue Straftatbestand zum Schutz von Feuerwehr, Polizisten und Rettern gelten, erklärten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der NAV-Virchow-Bund der niedergelassenen Ärzte am Dienstag. Eine im vergangenen Jahr in Kraft getretene Strafgesetzbuch-Änderung sieht für Angriffe bis zu fünf Jahre Haft vor. Ärzte in Praxen...

BfArM: Konsequente Umsetzung der Fälschungsschutzrichtlinie ist wichtiger Schritt für Patientensicherheit

Der wirkungsvolle Schutz der Patientinnen und Patienten vor Arzneimittelfälschungen steht am Dienstag im Mittelpunkt einer Tagung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Rund 200 Fachleute unter anderem aus Behörden, Politik und der pharmazeutischen Industrie diskutieren in Bonn letzte Umsetzungsschritte der Fälschungsschutzrichtlinie. Diese sieht ab Februar 2019 ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen Fälschungen vor.

Kassen für mehr Online-Behandlungen als ergänzendes Angebot

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben die Ärzte ermuntert, sich für mehr Fernbehandlungen mit digitaler Technik zu öffnen. "Videosprechstunden und Online-Konsultationen als Ergänzung des traditionellen Arzt-Patienten-Verhältnisses sind überfällig", sagte der Vize-Vorstandschef des GKV-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig dabei sei aber, "dass niemand, der einen Arzt von Angesicht zu...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie