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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

11. Juni 2013

Studie: Schaden durch Flutkatastrophe bei zwölf Milliarden Euro

Das Hochwasser an deutschen Flüssen könnte die Versicherungsbranche nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch bis zu drei Milliarden Euro kosten. Der volkswirtschaftliche Schaden dürfte sich auf rund zwölf Milliarden Euro belaufen, teilte Fitch am Dienstag in Frankfurt mit. Davon müsse die Versicherungsbranche voraussichtlich 2,5 bis 3 Milliarden Euro tragen. Damit käme das Hochwasser die Versicherer teurer zu stehen als die Flut im Jahr 2002. Diese...

BPI zum Arzneimittelreport: Verlängerung der Zwangsmaßnahmen nicht akzeptabel

Die Barmer GEK hat sich bei ihrer heutigen Vorstellung des Arzneimittelreports 2013 dafür ausgesprochen, dass die pharmazeutischen Industrie trotz zuletzt stagnierender Arzneimittelausgaben im GKV-Markt stärker belastet werden müsse. Wenn es nach der Gesetzlichen Krankenversicherung geht, dann sollen die in diesem Jahr auslaufenden Zwangsmaßnahmen über fünf Jahre verlängert werden. "Diese Forderung ist absolut nicht akzeptabel", sagt Henning...

PIP-Klage abgewiesen - Landgericht Karlsruhe bestätigt: Arzt muss zugelassene Medizinprodukte nicht prüfen

"Die Schadenersatz-Klagen der Patientinnen wurde völlig zu Recht abgewiesen", kommentiert Prof. Dr. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), die Entscheidungen des Landgerichts Karlsruhe. Zwei Frauen, denen 2007 in einer Karlsruher Klinik fehlerhafte Brustimplantate des Herstellers "PIP" eingesetzt worden waren, hatten den behandelnden Arzt auf 30.000 Euro verklagt. Das...

Justizminister fordern bis zu drei Jahre Haft für korrupte Ärzte

Korrupten Ärzten könnten künftig Haftstrafen von bis zu drei Jahren drohen. "Es geht uns darum, dass es erstmals bestrafungsfähig wird, wenn ein Arzt seinem Patienten ein Medikament verschreibt, weil ihm die Pharmafirma dafür etwas gutes in Aussicht gestellt oder gegeben hat", sagte Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Niewisch-Lennartz ist mit der Forderung zur Regelung im...

Krankenhaus Rating Report 2013: Der Trend zu großen Klinikverbünden setzt sich fort

Die wirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser hat sich 2011 und 2012 spürbar verschlechtert. Die geplanten finanziellen Hilfen werden zwar voraussichtlich zu einer Stabilisierung bis 2014 führen. Auf mittlere Sicht bleibt die Lage aber angespannt. Um Kosten zu sparen, werden sich immer mehr Kliniken zu großen Verbünden zusammenschließen und ihre Leistungen stärker bündeln. Die Versorgungssicherheit ist dabei nur selten in Gefahr,...

Mittlerer Lebensstandard in Deutschland setzt zwei Einkommen voraus

Mit Begriffen wie "Ernährerlohn" oder "Familienlohn" verbindet sich die Vorstellung, dass ein Einkommen ausreicht, um Existenzsicherung und Wohlstand einer Familie zu gewährleisten. Dies trifft allerdings nicht mehr zu. In einer Studie belegen Sozialwissenschaftlerinnen der Universität Bremen, dass für einen mittleren Lebensstandard heute zwei Familieneinkommen erforderlich sind. Der männliche Alleinernährer der Familie ist eine...

10. Juni 2013

IQWiG erprobt Analytic Hierarchy Process - Methode könnte Bestandteil von Kosten-Nutzen-Bewertungen werden

Für Patientinnen und Patienten, die an einer Depression leiden, ist es wichtiger, dass sie überhaupt spürbar auf eine Therapie ansprechen, als dass sie durch sie vollständig genesen. Bei Ärztinnen und Ärzten, die Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, ist es genau umgekehrt: Remission hat bei ihnen Vorrang vor Ansprechen. Das ist ein Ergebnis eines Pilotprojekts, welches das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen...

Bundestag beschließt Erleichterung für Pharmaindustrie

Eineinhalb Jahre nach dem Start der schwarz-gelben Arzneireform AMNOG hat die Koalition im Bundestag eine mögliche Blockade neuer Arzneimittel mit Mehrwert aus dem Weg geräumt. Der Nutzen eines neuen Medikaments kann künftig etwas leichter nachgewiesen werden. Dieser Nachweis ist die Basis für Preisverhandlungen zwischen Hersteller und Verband der Krankenkassen und oft faktisch auch die Voraussetzung, dass ein Mittel überhaupt zu den Patienten kommt. "So...

Alternative zur Babyklappe: Grünes Licht für "vertrauliche Geburt"

Der Bundestag hat den Weg für "vertrauliche Geburten" freigemacht. Der Beschluss vom Freitag soll es Schwangeren ermöglichen, ihr Kind im Krankenhaus auf die Welt zu bringen und trotzdem vorerst anonym zu bleiben. Die Personendaten der Mutter werden zwar gespeichert, bleiben jedoch mindestens bis zum 16. Geburtstag des Kindes unter Verschluss. Die Reform bedarf noch der Zustimmung des Bundesrats. Trotz Kritik an einzelnen Regelungen hatte die Länderkammer aber...

"Focus": Millionen aus Rentenversicherung an Menschen ohne Ansprüche

Die gesetzliche Rentenversicherung hat nach Erkenntnissen des Bundesrechnungshofs dreistellige Millionenbeträge an Menschen ohne entsprechende Rentenansprüche gezahlt. Wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf einen Prüfbericht schreibt, stiegen die "Forderungen aus überzahlten Renten" bei den 16 Rentenversicherungsträgern zwischen 2006 und 2011 von 125 auf 166 Millionen Euro. Die tatsächlichen Fehlbeträge seien aber noch höher.

BDI, HB und HÄV formulieren gemeinsame Anforderungen an neue MWBO: Gründlichkeit vor Schnelligkeit

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), der Hartmannbund (HB) und der Deutsche Hausärzteverband (HÄV) fordern, die bereits für 2014 geplante Novelle der Musterweiterbildungsordnung (MWBO) sachgerecht und angesichts der umfassenden Bedeutung für das deutsche Gesundheitswesen ohne künstlichen Zeitdruck zu erarbeiten, damit sie als konsensfähige Beschlussvorlage den gestellten Anforderungen umfassend gerecht werden kann.

"Focus": Prüfbericht zu Transplantationszentren erst im Herbst

Nach dem Skandal um die Organvergabe kommt der Prüfbericht über die Arbeit an den Lebertransplantationszentren wohl erst im Herbst. Die Bundesärztekammer (BÄK) verschiebe die Vorlage ihrer Untersuchung auf die Zeit nach der Bundestags- und der bayerischen Landtagswahl im September, schreibt das Magazin "Focus". Einzelne Zentren, die den Bericht vor der Endredaktion vorgelegt bekamen, versuchten jetzt, Kritikpunkte zu entkräften.

Demenzkranke sollen Hilfe aus Pflegekassen bekommen - Umfang offen

Die umfassendste Reform seit Einführung der Pflegeversicherung 1995 soll nach offiziellen Vorschlägen künftig mehr Hilfe für Millionen Demenzkranke bringen. Umfang und Kosten sind aber völlig offen. Das geht aus einem 218-Seiten-Entwurf eines hochrangig besetzten Expertenbeirats hervor, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Sonntag in Berlin vorlag. Auch die Berliner "tageszeitung" (taz) berichtete auf ihrer Internetseite darüber.

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie