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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

05. September 2013

Zwei-Milliarden-Defizit im Gesundheitsfonds

Der Gesundheitsfonds hat im ersten Halbjahr 2013 ein Minus von rund zwei Milliarden Euro gemacht. Entsprechende Angaben des "Handelsblatts" (Donnerstag) wurden der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch in Berlin aus Kreisen der Krankenkassen bestätigt. Wie die Zeitung berichtet, hat sich das Defizit von 488 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 1,98 Milliarden Euro vervierfacht. Die Krankenkassen hatten zuletzt einen Überschuss von 1,2 Milliarden Euro im ersten...

Kauder verspricht Mütterrente zum 1. Januar 2014

Die von der Union im Falle eines Wahlsieges versprochene sogenannte Mütterrente wäre Fraktionschef Volker Kauder (CDU) zufolge die erste Amtshandlung einer neuen schwarz-gelben Regierung. "Ja, eine höhere Mütterrente für die Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, kommt. Sie ist finanziert. Das wird das erste Gesetz sein, das wir in einer neuen Regierung, die hoffentlich in der alten Konstellation antreten wird, durchbringen", sagte er der...

Niedrigzinsen bringen Betriebsrenten in die Bredouille

Die Zinsen im Euro-Raum sind so niedrig wie nie. Das hat nicht nur Vorteile für die Unternehmen. Für viele wird es schwieriger, die Pensionslasten zu finanzieren - mit Folgen für die Mitarbeiter. Das Dauertief bei den Zinsen nagt nicht nur am Ersparten, es bereitet auch Unternehmen Probleme bei der betrieblichen Altersvorsorge. Um das Versprechen eines auskömmlichen Ruhestandbeitrags für die Mitarbeiter zu halten, muss manche Gesellschaft Geld zuschießen....

04. September 2013

Gewerkschaften und Paritätischer: Hartz-IV-Erhöhung ist zu niedrig

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die vorgesehene Erhöhung der Hartz-IV-Sätze um durchschnittlich 2,3% als zu niedrig krisitiert. Die Bezieher von Hartz IV blieben leider "weiter abgehängt", monierte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. "Diese Regelsätze decken nach wie vor nicht den tatsächlichen Bedarf und das Fördern kommt weiterhin viel zu kurz." Der DGB fordere eine transparente Regelsatzfindung durch eine...

Zeitung: DIW kritisiert Pläne für Familiensplitting

Die Pläne der Union für eine stärkere steuerliche Förderung von Familien stoßen nach einem Zeitungsbericht beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) auf harsche Kritik. Sie kosteten Milliarden, bevorzugten Gut- und Spitzenverdiener und hielten Frauen davon ab, nach der Geburt eines Kindes in den Job zurückzukehren, zitiert die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwoch) aus einer DIW-Studie. In ihrem Wahlprogramm spricht sich die...

03. September 2013

Freie Ärzteschaft: Kanzlerduell ohne Leidenschaft für Gesundheit - Bürgerversicherung hieße schlechtere Versorgung

Das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und  SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Sonntag offenbarte die ganze  Misere im Gesundheitssystem. "Gesundheitspolitik gehört nicht zu den Themen, die bei der Kanzlerin und ihrem Herausforderer Leidenschaft  wecken und ihnen gute Konzepte entlocken", stellt die Freie  Ärzteschaft (FÄ) fest. Während Merkel trotz regional eklatantem  Ärztemangel eigentlich alles prima...

Darmkrebsfrüherkennung: Gastroenterologen empfehlen immunologische Tests als Kassenleistung

Etwa 63.000 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr neu an Darmkrebs, rund 26.000 sterben daran. Das kolorektale Karzinom ist bei Frauen und Männern hierzulande die zweithäufigste Tumorerkrankung. Dabei gibt es kaum eine andere Krebsart, die so gut in einem frühen Stadium erkannt und behandelt werden kann, betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Allerdings gehen immer noch zu wenig Menschen zur...

Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zur Rolle der Ärzteschaft in der Kampagne gegen die Bürgerversicherung

Der Wahlkampf kennt keine Grenzen. Seit einigen Wochen machen Privatversicherungen, Ärzte-, Zahnärzte- und Apothekerverbänden, sowie Vereinigungen der pharmazeutischen Industrie und Teile der organisierten Ärzteschaft gemeinsam auf vielen Ebenen mobil gegen die Bürgerversicherung. Sie mischen sich so in den laufenden Wahlkampf ein." Das ist jeder Frau und jeder Manns Recht", so Dr. Bernhard Winter, stellvertretender Vorsitzender der demokratischen...

Bericht: Knapp jede zweite Krankenkasse unter Manipulationsverdacht

Knapp jede zweite Krankenkasse steht einem Bericht zufolge im Verdacht, die Krankheiten ihrer Versicherten nicht korrekt zu melden. Dies geht aus einem Schreiben des Bundesversicherungsamtes an den Spitzenverband der Krankenkassen hervor, wie die "Rheinische Post" (Dienstag) berichtet. Demnach entdeckten die Beamten bei insgesamt 59 von derzeit 134 Krankenkassen Auffälligkeiten und forderten die Kassen zu einer Erklärung auf.

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie