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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

28. Januar 2014

Pflegende Männer fühlen sich in Selbsthilfegruppen oft fehl am Platz

Ist von Pflege die Rede, denken viele in erster Linie an Frauen. Dabei ist jeder dritte Pflegende ein Mann. Für manche von ihnen ist das eine Möglichkeit, ihrer Partnerin oder Mutter etwas zurückzugeben. Männer informieren sich zum Thema Pflege oft auf andere Art als Frauen. In Angehörigengruppen beispielsweise fühlen sie sich nicht immer wohl. «In den Gruppen sind Frauen meist in der Überzahl. Männer verlassen die Treffen schnell wieder,...

Zu krank zum Arbeiten - Voraussetzungen für die Frühverrentung

Wer schwer erkrankt ist, kann nicht immer bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter arbeiten. In einigen Fällen können Arbeitnehmer Erwerbsminderungsrente bekommen und frühverrentet werden. Die volle Erwerbsminderungsrente kann erhalten, wer nach ärztlicher Prüfung täglich weniger als drei Stunden arbeiten kann, erklärt Dirk von der Heide, Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die durchschnittliche Rente lag 2012 bei voller Erwerbsminderung in...

DGB fordert verstärkten Kampf gegen Psychostress im Job

Bei Frührentnern sind oft psychische Erkrankungen der Grund für den vorzeitigen Ausstieg aus dem Job. Über Hintergründe wollen die Psychotherapeuten aufklären. Der DGB sieht die Bundesregierung gefordert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Bundesregierung zu klaren Regeln gegen zunehmenden Stress am Arbeitsplatz aufgerufen. "Wir brauchen eine Anti-Stress-Politik, damit Arbeit nicht länger krank macht", sagte DGB-Vorstandsmitglied...

27. Januar 2014

DKG zu fragwürdigen Zahlen des AOK-Krankenhausreport 2014: Krankenhäuser erwarten Entschuldigung der AOK

"Ich fordere den AOK-Bundesverband auf, sich für die Behauptung im aktuellen Krankenhausreport, in deutschen Krankenhäusern würden 18.800 Menschen durch vermeidbare Behandlungsfehler zu Schaden kommen, zu entschuldigen", erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer, zum Abschluss einer zwischenzeitlich vorgenommenen, ausführlichen Prüfung aller verfügbaren Daten über Schadenshäufigkeiten bei...

Peru stellt Verfahren wegen Zwangssterilisation zu Fujimori-Zeit ein

Ein peruanisches Gericht hat ein Verfahren wegen Zwangssterilisationen in der Amtszeit von Ex-Präsident Alberto Fujimori eingestellt. Richter Marco Guzmán Baca sah keine objektiven Hinweise, dass Fujimori oder seine Gesundheitsminister in den 1990er Jahren Frauen zur Sterilisation gezwungen hätten. Es gebe keine ausreichenden Beweise für Menschenrechtsverstöße, hieß es am Freitagabend (Ortszeit) in einer Gerichtsmitteilung. Menschenrechtler...

Verband warnt vor Lieferengpässen bei Kinder-Impfstoffen

Der Dachverband für Kinder- und Jugendmedizin warnt vor Lieferengpässen bei Impfstoffen für Kinder. Derzeit seien sowohl der Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken als auch der Einzelimpfstoff gegen Windpocken knapp, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Montag) unter Berufung auf die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ). "Das führt dazu, dass wir bei Kindern die Grundimmunisierung nicht...

Studie: Feminisierung in der Medizin Kostenrisiko oder Qualitätschance?

Im Bundesdurchschnitt sind nahezu 62% der Studienanfänger im Fach Medizin weiblich. Durch die Feminisierung der Medizin werden die ärztliche Versorgung im Gesundheitssektor und insbesondere die Arbeitsorganisation im Klinikbereich vor eine große organisatorische Herausforderung und kostenmäßige Probleme gestellt. Familienfreundliche Arbeitsstrukturen sind zu schaffen, wie aus der neuen Erhebung „Arbeitsplatz Krankenhaus“ von Prof. Dr. Dr. Wilfried...

24. Januar 2014

Sachlicher Dialog für mehr Patientensicherheit Chirurgen: Verbesserungen fördern statt Ängste schüren

In der Debatte um den am Dienstag vorgestellten AOK Krankenhausreport 2014 betont die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) die Notwendigkeit einer sachlichen Diskussion. Ziel müsse es sein, anhand objektivierbarer Kriterien Instrumente für mehr Patientensicherheit zu entwickeln und auch bei den bereits vorhandenen dafür zu sorgen, dass diese umgesetzt werden. Hierfür gelte es, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, insbesondere angesichts des zunehmend...

Drogenbeauftragte will Kinder suchtkranker Eltern besser schützen

Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), will werdende Mütter besser über die Gefahr von Alkohol und Tabak aufklären. "Ich interessiere mich sehr stark dafür, was Kinder und Jugendliche als Suchtbetroffene erleben", sagte sie den "Nürnberger Nachrichten" (Freitag). "Das fängt schon bei Neugeborenen an, die unter Drogen- oder Alkoholkonsum der Mutter unter Umständen lebenslang leiden müssen."

Asthma: DMP stimmt mit Leitlinien weitgehend überein

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 22. Januar 2014 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Asthma bronchiale vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, in aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie