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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

10. April 2014

Bestattungsunternehmen bekommt keine Hilfe für Urnenbeisetzung

Ein Bestattungsunternehmen darf die Kosten für eine Urnenbeisetzung nicht vom Sozialamt verlangen. Das Bestattungsinstitut sei ein unternehmerisches Risiko eingegangen, als es sich bereits zu Lebzeiten der Verstorbenen vertraglich verpflichtet habe, deren Urnenbegräbnis durchzuführen. Das entschied das Sozialgericht Berlin (Az.: S 88 So 1612/10), wie die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.

TK: "Ärzte verordnen Medikamente für 1,8 Milliarden Euro - TK begrüßt Maßnahmen zur Kostendämpfung"

Die niedergelassenen Ärzte haben den 3,3 Millionen gesetzlich Versicherten in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr Arzneimittel im Wert von fast 1,8 Milliarden Euro verschrieben - 86,4 Millionen Euro oder rund 5% mehr als ein Jahr zuvor. Das Verordnungsvolumen belief sich auf 37,2 Millionen Arzneimittel-Packungen. Dies teilte die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) unter Berufung auf Statistiken des GKV-Spitzenverbandes heute in Mainz mit.

09. April 2014

BPI: Trotz Widrigkeiten - Biotech-Branche bleibt auf Kurs

Biotech-Unternehmen in Deutschland behaupten sich trotz widriger Rahmenbedingungen. Das zeigen neue, im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhobene Daten. Demnach stieg die Zahl dedizierter Biotechfirmen zwischen 2012 und 2013 von 565 auf aktuell 570 Unternehmen an. Der Umsatz der Firmen stagnierte in diesem Zeitraum bei durchschnittlich rund 2,9 Milliarden Euro, auch die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) blieben nahezu...

Nordrheinische HNO-Ärzte klagen gegen KVNo

Am 29. März trafen sich die Mitglieder des HNOnet NRW, einem Zusammenschluss der niedergelassenen Hals-Nasen-Ohren-Fachärzte aus Nordrhein-Westfalen, zu ihrer Generalversammlung. Dabei drehten sich viele Gespräche, um die desolate Honorarsituation der nordrheinischen HNO-Ärzte, die in den letzten Jahren 40% Umsatzverluste hinnehmen mussten. Um den Patienten dennoch eine hochwertige Medizin anbieten zu können, wurden unter anderem die Etablierung von Wahlleistungen,...

HPV-Impfung - Frauen- und Kinderärzte lassen aufsichtsrechtliche Schritte gegen Krankenkassen prüfen

Die Behandlung von Frauen, die wegen einer HPV-Infektion an Gebärmutterhalskrebs erkranken, ist für die Krankenkassen erheblich preiswerter als die flächendeckende HPV-Impfung. Die Impfung wird nur dann kostengünstiger, wenn man auch die Folgen der Erkrankungen mit einbezieht, die zum größten Teil nicht aus dem Budget der Krankenkassen bezahlt werden: Arbeitsausfälle, Frühberentungen, Pflegebedürftigkeit,  die Betreuung...

08. April 2014

Anabolika können zu schweren Nierenschäden führen

Nicht nur bei Profisportlern, auch in Fitnessstudios unter Hobbysportlern gilt die Einnahme von anabolen Steroiden (kurz: Anabolika) als verbreitet. Das Ziel: Mehr Muskelmasse und mehr Kraft in kurzer Zeit. Langfristig gesehen bergen die Dopingmittel aber erhebliche Risiken. "Wer lange Zeit Anabolika nimmt, riskiert auch einen Nierenschaden. Die Filterfunktion der Niere wird zerstört. Damit wird die lebenswichtige Entgiftungsfunktion der Nieren erheblich ...

Grade statt Stufen - Regierung will Pflegeversicherung umstellen

Hunderttausende Demenzkranke bekommen keine Unterstützung aus der Pflegekasse. Das soll sich nach jahrelangen Vorbereitungen ändern. Nun will Minister Gröhe zeigen, wie der lang erwartete Reformschritt vorbereitet werden soll. Rund 20 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung will die Bundesregierung das Verfahren zur Einstufung der Betroffenen umstellen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) stellt heute Nachmittag (Dienstag/13.30 Uhr) in Berlin die...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie