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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

29. September 2014

Deutsche setzen laut Umfrage auf den Hausarzt

Neun von zehn Deutschen haben einer Umfrage zufolge einen festen Hausarzt, an den sie sich bei gesundheitlichen Problemen wenden. Das ergab eine vom Deutschen Hausärzteverband in Auftrag gegebene repräsentative Forsa-Studie, die am Freitag am Rande des  Internationalen Hausärztetages in Bonn veröffentlicht wurde. Danach wünschen sich 94% der mehr als 1000 Befragten den Hausarzt als Koordinator der medizinischen Versorgung. Die "Hausarztzentrierte ...

Hausärztliche Versorgung soll im Gesetzentwurf zentrale Rolle spielen

Die Bundesregierung will die Rolle der Hausärzte in der Gesundheitsversorgung stärken. In dem für Oktober zu erwartenden Entwurf des Versorgungsstärkungsgesetzes werde insbesondere die Frage der hausärztlichen Versorgung eine zentrale Rolle spielen, sagte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Lutz Stroppe, auf dem 1. internationalen Hausärztetag in Bonn. Die Anreize zur Niederlassung in unterversorgten Gebieten sollten weiter verbessert werden.

26. September 2014

GKV, PKV und DKG vereinbaren DRG- und PEPP-Katalog: Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2015

Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich für das Jahr 2015 auf den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser geeinigt. Ebenfalls eine Verständigung erzielt wurde über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog). Über die seit 2004 für Krankenhäuser...

DAK-Studie: Viele Deutsche gehen krank zur Arbeit

Die Mehrheit der Arbeitnehmer zwischen 25 und 40 Jahren geht auch krank zur Arbeit: Fast zwei Drittel schleppen sich mit Gesundheitsproblemen ins Büro, in die Werkstatt oder an andere Arbeitsplätze. Vor allem die durch Karriere und Familie besonders belastete Rushhour-Generation zwischen 30 und 40 Jahren kuriert sich nicht aus. Mehr als jeder Dritte von ihnen (36%) ging an drei bis zehn Tagen krank zum Job. Bei jedem Sechsten waren es sogar elf bis 20 Tage. Das geht aus einer...

Schweizer stimmen über Abschaffung der privaten Krankenkassen ab

Das Gesundheitssystem in der Schweiz steht möglicherweise vor einer der radikalsten Reformen seiner Geschichte: Am Sonntag entscheiden die Bürger in einer Volksabstimmung, ob die 61 privaten Krankenkassen des Landes abgeschafft und durch eine Einheitskasse ersetzt werden. Befürworter der Initiative argumentieren, dass damit das System für die Patienten vereinfacht, die Krankenkassenprämien gesenkt und Kosten reduziert würden.

25. September 2014

Stiftung: Palliativmedizin macht Debatte um Sterbehilfe hinfällig

Gute Hospizarbeit und Palliativversorgung machen aus Sicht der Deutschen Palliativstiftung den Wunsch nach Sterbehilfe in vielen Fällen überflüssig. Angst vor großem Leiden müsse kein Todkranker haben, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Thomas Sitte, in Fulda. Der Wunsch nach einer aktiven Verkürzung des Lebens resultiere häufig aus Ängsten. Doch viele dieser Ängste seien unbegründet bei einer angemessenen medizinischen und...

Ebola: Statt "magic bullet" lieber Krankenpflege gut organisieren

Das New England Journal of Medicine schreibt in einem Beitrag online über die Fehlannahme, dass in erster Linie experimentelle Medikamente den an Ebola erkrankten Menschen helfen sollen, wenn doch der eigentliche Fokus auf grundsätzlichen Maßnahmen der Krankenpflege liegen müsste. Es scheint eine Art therapeutischer Nihilismus zu herrschen - wenn es keine medikamentöse Therapie gibt, was kann man dann überhaupt tun? Nun - gegen die meisten viral...

Obama schwört Welt auf Kampf gegen Terrormiliz ein

US-Präsident Barack Obama will die Welt in einen gemeinsamen und entschlossenen Kampf gegen militante Islamisten wie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) führen. "Die Vereinigten Staaten von Amerika werden mit einer breiten Koalition arbeiten, um dieses Netzwerk des Todes zu zerlegen", sagte Obama am Mittwoch in der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Zugleich forderten Obama sowie andere Redner eine politische Lösung, um den seit dreieinhalb Jahren...

Telemedizin - Hoffnungsträger im demographischen Wandel

"Diagnostik mittels 'Telemedizin' gehört für Arzt und Patient inzwischen schon längst zum Alltag", sagte Melanie Keßler, Referentin für Gesundheitswesen der rheinland-pfälzischen Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK). "Angesichts der Herausforderungen, mit denen uns der demographische Wandel zunehmend konfrontiert, sind wir davon überzeugt, dass die Telemedizin einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, eine qualitativ...

WHO: Vollblut- und Serum-Transfusion mit Antikörpern geheilter Menschen gegen Ebola

Marie-Paule Kieny, WHO, sagte, dass die Übertragung von Vollblut bzw. von gereinigtem Serum Ebola-Überlebender das größte Potential hat, als Sofortmaßnahme in Westafrika etabliert werden zu können; auf diese Weise sollen Antikörper an Infizierte weitergegeben werden, allerdings ist die Effektivität dieses Verfahrens nicht nachgewiesen. Da es bislang keine zugelassene Therapie oder Vakzine gegen Ebola gibt, wird es als ethisch vertretbar...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie