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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

01. Dezember 2014

Krankenkassen machen Minus - Ministerium: "Finanzlage stabil"

Jahrelang konnten die gesetzlichen Krankenkassen ein dickes finanzielles Polster aufbauen. Nun müssen sie darauf zurückgreifen. Das hat mehrere Gründe. Die fetten Jahre bei der gesetzlichen Krankenversicherung sind vorbei. In den ersten drei Quartalen 2014 verbuchten die Kassen nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ein Minus von 740 Millionen Euro und mussten erstmals seit längerem von ihren Reserven zehren. Als Grund für die Entwicklung...

Mehr als 600.000 Kinder mindestens vier Jahre auf Hartz IV angewiesen

Mehr als 600.000 Kinder sind seit mindestens vier Jahren auf Hartz IV angewiesen. Die Zahl der bis zu 15-Jährigen, die wegen der Arbeitslosigkeit ihrer Eltern Hilfe vom Jobcenter beziehen, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9100 oder 1,4% auf knapp 646.000, wie aus Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom Juni 2014 hervorgeht. Die Zahlen werden nur zweimal jährlich ermittelt. Über die Entwicklung hatte zuerst die "Bild"-Zeitung (Samstag) berichtet.

Schwierige wirtschaftliche Lage in den Psychiatrien

42% der Psychiatrischen Fachkrankenhäuser in Deutschland beurteilen ihre momentane wirtschaftliche Situation als unbefriedigend. Verglichen mit dem Vorjahr, in dem dieser Umfragewert noch unter 10% lag, bedeutet dies eine dramatische Verschlechterung der Einschätzung. Auch die Zukunftserwartungen der Psychiatrien fallen pessimistisch aus. So rechnen mehr als zwei Drittel für das Jahr 2015 mit keiner Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage.

28. November 2014

Deutsche Krebshilfe: "Patientenversorgung auf höchstem Niveau"

Die Onkologischen Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe sollen zu einer umfassenden und optimalen Versorgung von Krebspatienten beitragen. Nun hat die Organisation die Ergebnisse ihrer jüngsten Begutachtungen bekanntgegeben. Gefördert werden nach den Empfehlungen einer internationalen Gutachterkommission die universitären Standorte in Dresden, Heidelberg, Köln/Bonn, München, Ulm und Würzburg. Jede Einrichtung wird jährlich mit 750.000 Euro gefördert,...

Hartmannbund: "Mit immer weniger Ärzten wird eine Steigerung der Qualität nicht zu gewährleisten sein"

Vor dem Hintergrund der andauernden Gespräche der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Zukunft der Krankenhäuser hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, vor dem offensichtlich mancherorts vorherrschenden Trugschluss gewarnt, mehr Qualität sei mit immer weniger Ärzten zu gewährleisten. "Ich finde es richtig, dass alle Beteiligten offensichtlich die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten an den Krankenhäusern endlich als Thema...

27. November 2014

Regierung ruft Ärzte und Krankenkasse zu Kampf gegen Ärztemangel auf

Ein katastrophaler Mangel an Allgemeinärzten in Deutschland ist laut Bundesregierung ohne energisches Gegensteuern von Ärzteschaft, Krankenkassen und Ländern unausweichlich. Die Regierung habe fast alle Schranken für die Niederlassung von Ärzten abgebaut und der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen alle erdenklichen Möglichkeiten gegeben, sagte der Patientenbeauftragten des Bundes, Karl-Josef Laumann (CDU), am Donnerstag in Berlin.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: Auch nach dem Krankenhaus gut versorgt

Brauchen Patienten nach einer stationären Behandlung eine Reha oder Pflege, organisiert die Klinik den Übergang dorthin. Wenn nicht, sollte man selbst aktiv werden. Sonst kann eine Versorgungslücke entstehen. Hilde S. soll in einigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden und macht sich deshalb große Sorgen. Die 73-Jährige hat Pflegestufe 1 und wird von ihrer Tochter zuhause betreut - aber nach der Operation ist sie noch geschwächt und braucht ...

Umfrage: Krebs ist die am meisten gefürchtete Krankheit

Die weitaus meisten Deutschen sind mit ihrer Gesundheit zufrieden, doch viele fürchten sich nach einer aktuellen Umfrage vor allem vor Krebs. Wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit ergab, haben 69% Angst, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Alzheimer oder Demenz sowie schwere Unfälle sind für knapp die Hälfte der Befragten (jeweils 49%) die größten Angstmacher.

26. November 2014

Bundesregierung gibt deutlich mehr Geld für Kampf gegen Ebola

Die Bundesregierung hat ihre Finanzmittel für den Kampf gegen Ebola noch einmal kräftig aufgestockt. Aus dem Etat des Bundesentwicklungsministeriums werden demnächst zusätzlich 44 Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen in den am stärksten betroffenen Staaten Westafrikas zur Verfügung gestellt. Damit hat das Ministerium bisher insgesamt 104 Millionen Euro für die Ebola-Hilfe zugesagt. Laut einer Aufstellung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag,...

DDG:"Präventionsgesetz geht an den wirklichen Problemen vorbei"

Anlässlich der heutigen Anhörung zum Präventionsgesetz im Bundesgesundheitsministerium kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) den Ansatz, der dem Gesetz zugrunde liegt. Bereits heute gibt es hunderte von Präventionsangeboten, sowie vielfältige Informationen und Appelle an die Vernunft des Einzelnen. Die in den letzten Jahrzehnten dramatisch gestiegene Zahl der chronischen Krankheiten macht deutlich, dass diese Strategie gescheitert ist. Das...

Barmer GEK: Gute Ansätze im Präventionsgesetz

Das von der Bundesregierung vorgelegte Präventionsgesetz enthält viele gute Ansätze, um Gesundheitsförderung und Prävention besser in der Gesellschaft zu verankern. Allerdings verpflichtet es nur die Kranken- und Pflegekassen, Prävention und Gesundheitsförderung zu finanzieren. Hier müsse der Gesetzgeber nachbessern und zum Beispiel auch andere Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen einbeziehen. Diese Forderung wurde heute auf...

DAK:"Neue Hilfe für Münchner Kinder psychisch kranker Eltern"

Rund fünf Millionen Kinder in Deutschland haben Eltern, die psychisch erkrankt sind. "Ich wusste lange nicht, was mit Papa los ist und keiner redete mit mir", so der neunjährige Max über die Erkrankung seines Vaters. Ab sofort gibt es für diese Kinder Hilfe. Die DAK-Gesundheit und das kbo-Isar-Amper-Klinikum geben diesen Kindern mit dem Projekt "Sprich mit mir" mehr Beachtung. Speziell geschulte Teams aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie