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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

15. Juni 2015

Kinderärzten reichen neue Maßnahmen gegen Masern nicht

Den Kinder- und Jugendärzten reichen die Pläne von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für einen besseren Impfschutz bei Kindern nicht aus. Schon heute könnten Personen ohne ausreichenden Impfschutz vom Kita- oder Schulbesuch ausgeschlossen werden, teilte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Montag in Köln mit. Neu sei nur, dass Eltern vor der Erstaufnahme ihrer Kinder in Kita oder Schule schriftlich eine ärztliche Beratung...

11. Juni 2015

Stiftung: In Pflegeheimen stirbt man "zweiter Klasse"

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine Gleichbehandlung von sterbenden Menschen in normalen Pflegeheimen und Hospizen gefordert. Während die Sozialkassen für einen Platz im Hospiz etwa 6.500 Euro im Monat zur Verfügung stellten, liege dieser Betrag für Pflegeheime bei Pflegestufe III bei maximal 1.612 Euro, erläuterte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Donnerstag in Berlin. Es bestehe also eine eklatante Versorgungslücke, was zu einem "Sterben...

Krankenhaus-Studie: Insolvenzgefahr nahm zu - Ertragslage besser

Die Gefahr einer Insolvenz deutscher Krankenhäuser ist 2013 leicht gestiegen. Zugleich hat sich aber ihre Ertragslage insgesamt verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt der elfte Krankenhaus Rating Report, der beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. 16 Prozent der Krankenhäuser befanden sich danach im "roten Bereich" mit erhöhter Insolvenzgefahr. Die durchschnittliche Umsatzrendite sei von 0,7 auf 1,4% gestiegen. Auf...

10. Juni 2015

Rudolf Henke: Weiterbildung ist ärztliche Berufsausübung

Der Marburger Bund begrüßt die geplante Klarstellung im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz, dass in ambulanter Weiterbildung befindliche Ärztinnen und Ärzte zukünftig eine dem Tarifgehalt in Krankenhäusern entsprechende Vergütung erhalten sollen. Nach dem Gesetzentwurf sollen ambulante Weiterbildungsstellen verpflichtet werden, den von der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen zur Verfügung gestellten Förderbetrag auf die...

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Vor der Kulisse des Alten Rathauses wurde gestern (26.06.) Bürgermeisterin Gertrud Maltz- Schwarzfischer das erste Laufshirt des Regensburger Leukämielaufes 2017 von Professor Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., überreicht. Mit der Übergabe des Laufshirts an das Stadtoberhaupt startet traditionell der Countdown zum größten Benefizlauf in Ostbayern, der in diesem Jahr am 15. Oktober stattfindet.

Was verstehen Ärzte unter „Therapielinien“?

Die Behandlung von Krebs richtet sich nach Art und Stadium der Erkrankung sowie dem individuellen Befinden des Patienten. Neben der Operation und der Strahlentherapie ist die medikamentöse Therapie eine wichtige Option. Wann welche Maßnahmen zum Einsatz kommen sollten, wird in ärztlichen Leitlinien festgehalten. Welche Medikamente zu welchem Zeitpunkt am wirksamsten und verträglichsten sind, wird zuvor in klinischen Studien untersucht. Basierend auf den Ergebnissen...

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Bei der Behandlung von Krebs erwarten die Deutschen in den kommenden Jahrzehnten die größten medizinischen Fortschritte. 6 von 10 Bundesbürgern rechnen mit neuen Erkenntnissen und Therapien in diesem Bereich. 38 % der Deutschen verbinden große Hoffnungen mit der Stammzellenforschung, 35 % erwarten Fortschritte bei der Behandlung von neurologischen Erkrankungen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum...