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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

22. Juni 2015

Unbefristeter Streik des Pflegepersonals an der Berliner Charité

An der Berliner Charité, Deutschlands größter Universitätsklinik, ist das Pflegepersonal am Montag in einen unbefristeten Streik getreten. Im Laufe des Tages sollten mehr als 20 Stationen an allen drei Standorten geschlossen werden, wie Verdi-Gewerkschaftssekretär Kalle Kunkel der Deutschen Presse-Agentur sagte. Als erste Auswirkung der Arbeitsniederlegungen werden laut Charité pro Tag 200 Operationen ausfallen. Es gibt aber einen Notdienst.

Studie: Ärzte raten nur jedem zehntem Patienten zur Zweitmeinung

Das Zweitmeinungsverfahren gesetzlich in Deutschland zu verankern, ist dringender denn je. Denn die hiesigen Ärzte geben ihren Patienten selten den Rat, sich bei einem zweiten Mediziner vorzustellen. Im Durchschnitt haben Ärzte nur 13% ihrer Patienten die Einholung einer weiteren Meinung nahegelegt. Selbst bei Bandscheibenvorfällen raten Mediziner nur in 23% zur Einholung einer zweiten Meinung. Dies sind Ergebnisse der Studie "Ärzte-Trendbefragung...

Frauenärzte der GenoGyn kritisieren: Präventionsgesetz vergibt große Potenziale

Drei Bundesregierungen haben vergeblich versucht, der Prävention eine gesetzliche Grundlage zu geben; die Große Koalition hat es nun geschafft: Heute hat der Bundestag das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention verabschiedet. "So sehr wir dieses Gesetz begrüßen, so sehr kritisieren wir dessen mangelhafte Ausgestaltung, allem voran die fehlende Einbindung der Frauenärzte", sagt Dr. Jürgen Klinghammer,...

19. Juni 2015

Jens Spahn soll neuer Finanz-Staatssekretär bei Schäuble werden

Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur neuer Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium werden. Das verlautete am Freitag aus Koalitionskreisen in Berlin. Der 35-jährige Spahn aus Nordrhein-Westfalen ist CDU-Präsidiumsmitglied und gilt als einer der profilierten jüngeren Bundestagsabgeordneten der Unionsfraktion. Er ist gelernter Bankkaufmann und studierter Politologe.

Bundesagentur: Vor allem Fachkräfte nutzen Rente mit 63

Die abschlagsfreie Rente mit 63 nutzen nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vor allem Fachkräfte und Spezialisten. Hilfskräfte nähmen dagegen die Möglichkeit eines vorgezogenen Ruhestands ohne Rentenkürzung kaum in Anspruch. Darauf weise eine Analyse von Beschäftigtenzahlen seit dem Start der Neuregelung im Juli 2014 hin, teilte die Bundesagentur am Freitag mit. Über die Analyse hatte zuerst die "Rheinische Post"...

18. Juni 2015

Krankenhäuser fürchten Kürzungen nach "Rasenmähermethode"

Die großen kommunalen Krankenhäuser in Deutschland wehren sich gegen das vor einer Woche vom Bundeskabinett beschlossene Krankenhausstrukturgesetz. Das Vorhaben der Regierung bedeutet nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser Kürzungen von mehr als einer Milliarde Euro. "Wir sind entsetzt, was sich die Politiker da ausgedacht haben", sagte Vorstand Helmut Schüttig am Donnerstag in Nürnberg. Allein durch die geplante...

17. Juni 2015

Studie: Deutsche stehen digitalem Gesundheitswesen offen gegenüber

Smartphone-Apps und Internet-Dienste spielen in der Gesundheitsversorgung der Menschen in Deutschland eine wachsende Rolle. In einer repräsentativen Umfrage, die von der Techniker Krankenkasse in Auftrag gegeben wurde, erklärten drei Viertel der Befragten, dass sie vorwiegend oder ausschließlich im Internet nach Gesundheitsinformationen suchen. Mehr als jeder Zweite (52%) gab an, mit einem Arzt über das Internet in Kontakt treten zu wollen.

Umfrage: Ärzte zweifeln am Patientenrechtegesetz

Aus Ärztesicht erreicht das Patientenrechtegesetz seine Ziele nicht. 51% der Mediziner glauben, dass das seit dem Jahr 2013 geltende Gesetz für sie nicht zu mehr Transparenz und Rechtssicherheit führe. Es helfe nicht, Patientenrechte besser durchzusetzen. Stattdessen sehen sich 71% der Ärzte durch das Gesetz stärker belastet, vor allem durch mehr Dokumentationspflichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Gesundheitsmonitors von BARMER GEK und...

Präsident der Bundesärztekammer gegen assistierten Suizid

Der Präsident des Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, lehnt ärztliche Beihilfe zum Suizid todkranker Patienten ab. "Man soll nicht durch den Arzt sterben, sondern an der Hand des Arztes in den Tod begleitet werden", sagte der Mediziner am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Er stellte sich gegen einen entsprechenden Vorschlag einer Gruppe von Abgeordneten der schwarz-roten Koalition, der am Mittwochmittag vorgestellt werden sollte.

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