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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

17. Februar 2016

Zu viele Fußamputationen in Deutschland - DDG fordert obligates Zweitmeinungsverfahren

In Deutschland werden zu viele Füße in Folge einer Diabeteserkrankung amputiert. Um die Amputationszahlen zu senken, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ein obligatorisches Zweitmeinungsverfahren vor einem solchen Eingriff. Zugleich sind andere Vergütungsstrukturen notwendig, erklärten Experten auf der Jahrespressekonferenz der DDG, bei der die Qualität der Versorgungsstrukturen für Menschen mit Diabetes im Mittelpunkt steht. Für den...

DKG: "Kooperationen in der ambulanten spezialärztlichen Versorgung durch Bürokratie verhindert"

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt den Aufruf zu mehr Kooperationen von Krankenhäusern mit niedergelassenen Ärzten in der onkologischen Versorgung. Er könne aber nur Früchte tragen, wenn die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) aufhöre, die Hürden für das gesetzliche Kooperationsmodell der ambulanten spezialärztlichen Versorgung (ASV) ständig höher zu schrauben. "Wenn sich niedergelassene Onkologen...

16. Februar 2016

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. jetzt durch Patientenorganisation verstärkt

Die Patientenorganisation „SchmerzLOS e.V.“ ist Mitglied der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. geworden und auch die Service-Angebote wurden ausgebaut. "Wir sind froh über diese verstärkte Zusammenarbeit", so Heike Norda, Vorsitzende von SchmerzLOS e.V. und Prof. Dr. med. Michael Schäfer, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., der mit fast 3.500 Einzelmitgliedern und 18 institutionellen Mitgliedern größten ...

vfa zum AMNOG-Report: Patienten brauchen Zugang zu neuen Arzneimitteln

Heute haben Professor Wolfgang Greiner und Julian Witte im Auftrag der DAK-Gesundheit den AMNOG-Report 2016 vorgestellt. Dazu sagt vfa Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Die DAK instrumentalisiert eine Studie für ihre Kostenperspektive, die durchaus die Grundlage für eine sachliche Diskussion bieten könnte. Dabei besteht durchaus Bedarf, das AMNOG ohne ideologische Scheuklappen zu diskutieren und das Für und Wider einzelner Prozessschritte ...

Marburger Bund: "Medizinische Notversorgung in vielen Regionen Syriens kaum noch zu gewährleisten"

Zu den jüngsten Luftangriffen auf Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Syrien nimmt Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, Stellung: "Die fortwährenden Angriffe auf Krankenhäuser in Syrien sind abscheuliche Verbrechen an der Zivilbevölkerung. Der jüngste Angriff auf das Krankenhaus im syrischen Idlib reiht sich ein in eine Kette weiterer Bombardements, bei denen nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" in den...

Bundesamt: IT-Angriffe auf Krankenhäuser sind wachsendes Problem

Cyber-Attacken auf Krankenhäuser sind nach Einschätzung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ein wachsendes Problem. "Wir müssen in diesem Bereich nachsteuern", sagte der Präsident des Amtes, Christoph Unger, am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Das Thema IT-Sicherheit in Krankenhäusern sei "ein vorhandenes und auch wachsendes Problem". Wenn kein Back-up von Daten gemacht worden sei,...

Kassenärzte: 3000 Facharzt-Terminvermittlungen in drei Wochen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat erneut die Notwendigkeit der Terminvergabestellen für Kassenpatienten in Zweifel gezogen. KBV-Chef Andreas Gassen sagte am Montag in Berlin, in den ersten drei Wochen hätten 3.000 gesetzlich Versicherte das Angebot wahrgenommen, sich von den Terminservicestellen der regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen einen Termin beim Facharzt vermitteln zu lassen. Das seien 1.000 Vermittlungen in der Woche - eine verschwindend...

Völker: Medizinstudierende hoffen auf Berücksichtigung ihrer Positionen und Argumente

Kein weiterer PJ-Pflichtabschnitt, auch nicht in der Allgemeinmedizin. Keine Landarztquote. Aufteilung des PJ in Quartale. Dies sind drei der Positionen zum "Masterplan Medizinstudium 2020", mit denen sich die Medizinstudierenden des Hartmannbundes und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) vergangene Woche in einem gemeinsamen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Bundesministerin für Bildung und Forschung,...

15. Februar 2016

Kassenärzte: Kliniken tummeln sich zunehmend im ambulanten Bereich

Die niedergelassenen Ärzte beklagen eine zunehmende Konkurrenz mit Krankenhäusern bei der ambulanten Versorgung. Der Gesetzgeber habe in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass Kliniken mehr und mehr für den ambulanten Bereich geöffnet würden, beklagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Montag in Berlin. Das geschehe zulasten des vertragsärztlichen Budgets und sei eine direkte Umverteilung...

Nach Tod von Flüchtlingskind: Gesundheitsbehörde weist Kritik zurück

Nach dem Tod eines Flüchtlingskindes im Krankenhaus hat die Hamburger Gesundheitsbehörde Kritik an der medizinischen Versorgung in der Zentralen Erstaufnahme-Einrichtung (ZEA) zurückgewiesen. "Nach Prüfung der bisher vorliegenden Informationen sieht die Gesundheitsbehörde keine Lücken in der Organisation der medizinischen Versorgung in der ZEA am Rugenbarg", erklärte ein Behördensprecher am Freitag. Das zehn Monate alte Mädchen aus...

Umfrage: Zweifel am Nutzen von Selbstzahler-Leistungen beim Arzt

Ihre Wirkung ist häufig umstritten. Dennoch bringen sie den Ärzten zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe - Gesundheitsleistungen, die der Versicherte aus eigener Tasche zahlt. Gut jeder zweite gesetzlich Versicherte zweifelt einer Umfrage zufolge am Nutzen von privat zu zahlenden Leistungen beim Arzt. Die "Individuellen Gesundheitsleistungen" (IGeL) hätten eher keinen Nutzen, meinen 38% der Befragten. Sie seien auf keinen Fall nutzbringend, sagen ...

Reinhardt warnt vor neuer innerärztlicher Konfliktlinie zwischen Vertragsärzten und Ärzten in der stationären Versorgung

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat davor gewarnt, im Rahmen der anhaltenden Debatte um die geplante Reform der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) einen Keil zwischen den ambulanten Bereich und die Kliniken zu treiben. Das Ergebnis des Sonder-Ärztetages zur GOÄ nun so zu interpretieren, als habe sich hier "der Block der Klinikärzte" gegen die Kolleginnen und Kollegen in der ambulanten Versorgung durchgesetzt, schaffe...

Ärzte: Allgemeinmedizin im Studium stärken

Um den Mangel an Hausärzten zu beheben, muss nach Einschätzung von Experten die Allgemeinmedizin im Studium gestärkt werden. Gelinge es, die Fachrichtung Allgemeinmedizin fester und zentraler in Studium und Weiterbildung zu verankern, könnte das bisher eher zurückhaltende Interesse junger Mediziner an dieser so wichtigen Richtung geweckt werden, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) am Freitag in Berlin.

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© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

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Analysenroboter, Hochleistungs-Computer, modernste Labore, Kreativität und enorme Forschungsgelder - es müssen viele Faktoren zusammenkommen, damit ein neues Medikament auf den Markt kommen kann. Die Suche nach neuen Wirkstoffen setzt bei der Krankheit an: Gibt es bestimmte Botenstoffe, Enzyme oder Hormone, die zum Beispiel bei einem bestimmten Tumor das Krebswachstum antreiben? Oder spielen bestimmte Strukturen auf der Zelloberfläche eine Rolle, sogenannte Rezeptoren,...