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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

28. Januar 2016

Umfrage: Faktoren zur Entscheidung für lebensverlängernde Maßnahmen

Viele Menschen wünschen sich ein selbstbestimmtes Lebensende ohne maximale Intensivmedizin. Dennoch sind sie oft unsicher, wie sie über den Einsatz lebensverlängernder Maßnahmen entscheiden sollen und was sie tun müssen, damit ihre Entscheidungen berücksichtigt werden. Dies ist ein Fazit der medizinischen Doktorarbeit von Dr. Johanna Allmann, Ärztin am Klinikum Nürnberg in der Klinik für Innere Medizin 5 (Schwerpunkte Hämatologie und...

Strukturelle Verbesserung in der intensiven stationären Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen

Mit dem ab 1. Januar 2016 geltenden neuen DRG-Fallpauschalenkatalog 2016 wurden die Grundlagen dafür geschaffen, die vollstationäre multimodale Versorgung von Patienten mit starken chronischen Schmerzen strukturell zu verbessern. Zu diesem Urteil kommen der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) und die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. Der DRG-Fallpauschalenkatalog 2016 bilde die...

Qualitätsoffensive: Aufklärung bei Medizinprodukten optimierbar

Das Universitätsklinikum Heidelberg und die Techniker Krankenkasse (TK) haben gemeinsam eine Qualitätsoffensive für neuartige Medizinprodukte wie Stents, synthetische Herzklappen, künstliche Gelenke oder andere Implantate gestartet. Ziel ist es, durch eine besser strukturiere Aufklärung als bisher den Patienten die Entscheidung für oder gegen ein Medizinprodukt zu erleichtern, sowie mittels zusätzlicher Patienten-Registerstudien mehr wissenschaftliche...

27. Januar 2016

Gesundheitsapp: iManageCancer für Krebspatienten

Fortschritte in der Tumorbehandlung machen Krebs immer öfter zu einer heilbaren oder chronischen, langwierigen Erkrankung. Als solche stellt sie Betroffene und ihr Umfeld vor hohe Herausforderungen, ihre Gesundheit zu managen und die Krankheit zu bewältigen. Mehr denn je sind Patienten und deren Angehörige daher gefordert, eine aktive Rolle zu übernehmen. Das EU-Projekt iManageCancer will Patienten durch innovative Gesundheitsapps unterstützen und wird künftig...

Bayern: Anzahl der Antibiotika-Verordnungen gesunken

Wie die Techniker Krankenkasse (TK) berichtet, ist die verschriebene Antibiotikamenge in Bayern 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 6% gesunken. Die Ärzte im Freistaat lagen mit 4,4 Tagesdosen pro Erwerbsperson unter dem Bundesschnitt von 5,0 Tagesdosen wie die Daten des aktuellen TK-Gesundheitsreports zeigen. Am meisten Antibiotika wurden in Nordrhein-Westfalen und dem Saarland mit jeweils 5,8 Tagesdosen verschrieben. Am wenigsten wurde in Sachsen verordnet (3,7 Tagesdosen).

Facharztterminprobleme in Bayern bei psychischen Indikationen

Patienten mit psychischen Leiden haben in Bayern am meisten Probleme, einen zeitnahen Termin beim Facharzt oder Therapeuten zu bekommen. Das geht aus einer aktuellen Statistik der DAK-Gesundheit hervor. Im Jahr 2015 nutzten im Freistaat 842 und bundesweit fast 17.500 Versicherte den telefonischen Arzt-Terminservice der Krankenkasse. Jeder fünfte Anrufer ließ sich wegen Seelenleiden einen Termin beim Behandler vermitteln. Die meisten Engpässe bestehen vor allem bei den ...

26. Januar 2016

Weiterbildung "Staatlich anerkannte/-r Fachpfleger/-in für Psychiatrische Pflege" startet im Juni 2016

Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) bietet ab Juni 2016 (bis Mai 2018) erneut die berufsbegleitende Weiterbildung "Staatlich anerkannte/-r Fachpfleger/-in für Psychiatrische Pflege" an. Das Ziel der Weiterbildung ist es, den Teilnehmenden eigenständige pflegerische Handlungskompetenzen in allen psychiatrischen/psychosozialen Bereichen und unterschiedlichen Situationen zu vermitteln.

460 Rheinland-Pfälzer warten auf ein Spenderorgan - Zwei von drei Betroffenen benötigen eine neue Niere

Von den rund 460 Menschen, die in Rheinland-Pfalz auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen, benötigen mehr als zwei Drittel eine neue Niere. So warten derzeit 328 Menschen in Rheinland-Pfalz auf eine Niere. Die durchschnittliche Wartezeit beträgt fünf bis sechs Jahre. Doch nur 43 Betroffene bekamen im vergangenen Jahr eine entsprechende Transplantation. Dies teilt die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz mit.

Grüne: Gesundheitskarte für Flüchtlinge günstiger und humaner

Die Grünen haben Darstellungen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes widersprochen, die Gesundheitskarte für Flüchtlinge mache deren Versorgung zu teuer und unkontrollierbar. Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink, erklärte am Montag: "Studien zeigen, dass der direkte Zugang zur gesundheitlichen Regelversorgung kostengünstiger und zugleich menschenwürdiger ist." Zur Entlastung der Kommunen müsse allerdings der...

25. Januar 2016

Jährliche Wärme-Rekorde "ziemlich sicher vom Menschen verursacht"

Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit sind die jährlichen Wärmerekorde der letzten Zeit Ergebnis des vom Menschen ausgelösten Klimawandels. Ohne die Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 wärmsten Jahre, die je gemessen wurden, alle in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet wurden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5.000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler...

Wissenschaftsrat: Medizinerausbildung erfordert einheitlich hohe Standards

In seinem jüngsten Positionspapier formuliert der Wissenschaftsrat grundsätzliche Anforderungen an die Medizinerausbildung und gibt Empfehlungen zur Sicherung ihrer Qualität im nichtstaatlichen Sektor. Demnach führt der Weg zum Arztberuf in Deutschland nur über ein Medizinstudium, das universitären Ansprüchen genügt. Dies gilt auch für die nichtstaatlichen Angebote der Medizinerausbildung nach deutschem und nach europäischem Recht, um...

BNG: Neue Hepatitis C-Medikamente zunehmend anerkannt

"Es ist nicht hinnehmbar, wenn Ärzte im Rahmen einer adäquaten Behandlung von Patienten mit modernen nebenwirkungsarmen Medikamenten von Regressen wegen unwirtschaftlicher Verordnung bedroht sind", konstatiert Dr. Karl-Georg Simon vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. "Wir sind deshalb froh, dass die neuen Therapieoptionen für Hepatitis C-Patienten zunehmend durch vertragliche Regelungen mit den Krankenkassen in geordnete Bahnen...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie