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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

04. März 2016

Behandlungsfehler: Jeder dritte Vorwurf im chirurgischen Bereich

In Bayern haben 405 Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) im vergangenen Jahr den Verdacht auf einen Behandlungsfehler gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl um rund ein Fünftel gesunken. Damit folgt der Freistaat dem Bundestrend, auch hier sind die Zahlen rückläufig. Während 2015 knapp 3.300 TK-Versicherte deutschlandweit einen ärztlichen Fehler meldeten, waren es 2014 mehr als 4.000. Jeder dritte Verdachtsfall in Bayern entfiel auf den...

BVMed: "Ab April 2016 können fast 12.000 Herzschrittmacher-Patienten nicht mehr telemedizinisch versorgt werden"

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat darauf hingewiesen, dass ab 1. April 2016 rund 12.000 Herzschrittmacher-Patienten in Deutschland nicht mehr telemedizinisch versorgt werden können, obwohl sich das Telemonitoring bei ihnen seit vielen Jahren bewährt hat. Die Herzschrittmacher-Patienten müssen dann künftig wieder zweimal im Jahr in eine kardiologische Praxis oder Klinik zur Nachsorge kommen. Schuld daran ist die neue EBM-Ziffer 13554, die die...

Zunehmende Anzahl an Schmerzpatienten benötigt Facharzt für Schmerzmedizin

Seit Jahren nimmt die Anzahl chronischer Schmerzpatienten in Deutschland zu. Laut des aktuellen Arztreports 2016 der Barmer GEK, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, erhalten inzwischen 33% der Menschen in Deutschland zumindest einmal pro Jahr eine Schmerzdiagnose. "Um dieser großen, wachsenden Patientenzahl gerecht zu werden, benötigen wir eine gravierende Verbesserung der derzeitigen Versorgungssituation. Wir brauchen den Facharzt für...

03. März 2016

Arzt und Patient verzichten häufiger auf lebensverlängernde Maßnahmen

In der Schweiz wird bei Patienten am Lebensende häufig auf eine Behandlung verzichtet - auch im europäischen Vergleich. Im Jahr 2013 leisteten Deutschschweizer Ärzte in mehr als vier von fünf erwarteten Sterbefällen in irgendeiner Form Sterbehilfe. Die ethisch schwierigen Entscheidungen werden meist gemeinsam mit Patienten und Angehörigen gefällt, wie zwei neue Studien von Wissenschaftlern der Universitäten Zürich und Genf belegen.

01. März 2016

Medizintourismus immer beliebter

Die Bereitschaft der Deutschen, für medizinische Behandlungen ins Ausland zu reisen, ist gestiegen - nicht nur wegen der Kosten, sondern auch wegen geringerer Wartezeiten. Über die Hälfte der Deutschen (55%) kann sich vorstellen, sich im Ausland medizinisch behandeln zu lassen. Zu diesem Ergebnis kommt der IUBH Touristik-Radar 2016, eine repräsentative Befragung der Internationalen Hochschule Bad Honnef - Bonn (IUBH) durchgeführt vom Marktforschungsinstitut YouGov.

Experten: Zuständigkeiten zwischen Praxen und Kliniken klarer regeln

In deutschen Krankenhäusern wird nach Angaben des AOK-Bundesverbandes immer häufiger ambulant behandelt, ohne dass die Patienten über Nacht bleiben müssen. Experten bemängelten am Montag in Berlin bei der Vorstellung des neuen Krankenhaus-Reports des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) einen regelrechten "Wildwuchs" in diesem Versorgungsbereich. Sie forderten von der Politik, die Zuständigkeiten zwischen Arzt-Praxen und Kliniken klarer zu...

TK: In Bayern sind Termine beim Dermatologen besonders gefragt

2.802 Bayern haben im vergangenen Jahr den Terminservice der TK in Anspruch genommen. Am häufigsten angefragt wurden nach TK-Angaben Termine beim Dermatologen. Jeder Fünfte, der im letzten Jahr den Terminservice der TK nutzte, wollte einen Termin beim Hautarzt (20,9%). Begehrt waren auch Termine bei Orthopäden (11,7%), Neurologen (9,6%), Radiologen 8,8% und Augenärzten (8%). Bundesweit nutzten 54.120 Menschen 2015 den TK-Terminservice.

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