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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

31. März 2016

Pharmaindustrie zahlt an Patientenorganisationen 5,8 Millionen Euro

Pharmaunternehmen haben in vergangenen Jahr die Aktivitäten von Patientenorganisationen mit 5,8 Millionen Euro unterstützt. Das entspreche gut zehn Prozent der Zuwendungen der gesetzlichen Krankenkassen an diese Organisationen, teilte der Verein Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) am Donnerstag in Berlin mit. Im Rahmen der Transparenz-Initiative der Pharmaindustrie veröffentlichte der Verein dazu die Daten der Unternehmen über ...

MB-Stellungnahme zur geplanten Neuregelung des Mutterschutzrechts

Der steigende Frauenanteil in der Ärzteschaft und die Veränderung der Arbeitsbedingungen in der Medizin erfordern eine zeitgemäße Auslegung des Mutterschutzes, ohne dass die soziale Errungenschaft der Mutterschutzgesetzgebung zulasten der schwangeren und stillenden Frauen reduziert wird. Der Marburger Bund begrüßt daher in einer Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dass nunmehr eine...

BARMER GEK will mit Beitritt zum Fachverband BiM Qualitätsstandards in der Internetmedizin voranbringen

Der rasant wachsende Markt der Internetmedizin, der von der Telemedizin bis zur Gesundheits-App reicht, braucht nach Ansicht der BARMER GEK klare Spielregeln und Qualitätsstandards. Diese will die Krankenkasse im Sinne ihrer Versicherten maßgeblich mitgestalten. Sie ist deshalb dem Bundesverband Internetmedizin (BiM) beigetreten, der eben jenes Ziel verfolgt. "Die BARMER GEK unterstützt die Internetmedizin wie etwa den Ausbau telemedizinischer Anwendungen, sofern...

Krankenkassen streichen zum 1. April arthroskopische Operationen aus dem Leistungskatalog

In Deutschland leiden ca. 15 Mio. Menschen unter behandlungsbedürftigen Arthrose-Beschwerden. Minimalinvasive, also arthroskopische Operationen waren bisher eine Schlüsseltherapie, um Betroffenen ohne die Belastung eines großen chirurgischen Eingriffs schnell zu helfen. Das wird in Zukunft bei Kniegelenksarthrose nicht mehr möglich sein. Was weltweit als medizinischer Standard gilt, wird in Zukunft in Deutschland ab 1. April 2016 von den Krankenkassen nicht mehr...

30. März 2016

Bayern: 6% mehr Notfall-Kaiserschnitte nach höherer Vergütung

Die bayerischen Kliniken rechnen ihre Kaiserschnitt-Geburten immer häufiger als Notfall-OP ab. Im Jahr 2009 waren von 100 Kaiserschnitten 53 ungeplant, fünf Jahre später bereits 56 - eine Zunahme von 6%. "Während in den Jahren 2005 bis 2008 im Freistaat die geplanten Kaiserschnitte insgesamt noch in der Überzahl waren", so Christian Bredl, Leiter der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern, "stieg das Verhältnis ab 2009 stark zu Gunsten der...

Landesförderung für Forschungsprojekt zum Ersatz von Tierversuchen

Für ein Forschungsprojekt, das zum Ersatz und zur Verminderung von Tierversuchen beitragen soll, erhält der Heidelberger Biologe Prof. Dr. Thomas Braunbeck eine Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von rund 107.000 Euro. Der Wissenschaftler und seine Mitarbeiter befassen sich mit Nachweismöglichkeiten für schädliche Umweltstoffe im Wasser und entwickeln dabei Alternativen für Tests mit Fischen. Im Rahmen ihres neuen Vorhabens...

29. März 2016

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Eine seltene Krebsart bringt nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte an ihre Grenzen. Dabei sind seltene Krebsarten gar nicht so selten wie die Bezeichnung vermuten lässt. Rund 100.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an einer solchen Krebserkrankung. Im aktuellen Monatsthema stellt das ONKO-Internetportal die wichtigsten seltenen Krebsarten, die damit verbundenen Herausforderungen bei der Therapie sowie Initiativen für betroffene Patienten vor.

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Etwa jede achte Frau erkrankt hierzulande an Brustkrebs. Insgesamt betrifft dies 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Obwohl Brustkrebs in erster Linie eine Erkrankung der Frau nach den Wechseljahren ist, können auch deutlich jüngere Frauen erkranken. Aber – für welche Frau macht welche Untersuchung in welchem Alter Sinn? Das Mammographie-Screening-Programm gilt für Frauen von 50 bis 69 Jahren. Was insbesondere Frauen außerhalb des „Screening-Alters“...