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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

15. April 2016

Nutzenbewertung von Arzneimitteln: Rolle der medizinisch-wissenschaftlichen Experten wichtig

Ein Ausbau der Beteiligung von Sachverständigen aus Wissenschaft und Versorgung an der Nutzenbewertung von Arzneimitteln könnte ein Ansatzpunkt dafür sein, das AMNOG-Verfahren weiter zu verbessern und die Beschlüsse auf eine breitere fachliche Grundlage zu stellen. Diesen Schluss zieht Takeda aus der vom IGES Institut vorgestellten Untersuchung zu "Auswirkungen von Stellungnahmen der Wissenschaft in der Nutzenbewertung von Arzneimitteln". Diese von Takeda...

Anti-Korruptionsgesetz im Gesundheitswesen überfällig

Ein Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen ist nach Ansicht der Linken-Abgeordnete Kathrin Vogler längst überfällig. Korruption gefährde das Vertrauen der Patienten in die Heilberufe, sagte Vogler am Donnerstag im Bundestag in der abschließenden Beratung des Anti-Korruptionsgesetzes. Sie kritisierte allerdings, dass mit den Änderungen, die zuletzt in den Ausschüssen vorgenommen worden seien, der Entwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) in...

14. April 2016

DAK-Gesundheitsreport: Höchster Krankenstand in Bayern seit 16 Jahren

Der Krankenstand in Bayern erreichte im vergangenen Jahr mit 3,6% den höchsten Wert seit 16 Jahren. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor. Danach fehlen Frauen im Freistaat häufiger im Job als Männer, fallen jedoch kürzer aus. Ihr Krankenstand lag im vergangenen Jahr sechs Prozent höher. Die Studie zeigt auch, dass Männer und Frauen anders krank sind: In Bayern haben Männer 72% mehr Fehltage bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frauen...

Leibniz Universität erfolgreich in Förderprogramm "Spitzenforschung in Niedersachsen"

Drei große Forschungsvorhaben unter Federführung beziehungsweise maßgeblicher Beteiligung der Leibniz Universität Hannover sind im Programm "Spitzenforschung in Niedersachsen" erfolgreich. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert zwölf Spitzenforschungskonzepte der Hochschulen mit insgesamt 11,6 Millionen Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.

TK: Zahl der Rückenoperationen in Bayern gestiegen

Das Kreuz macht den Bayern zu schaffen: 38.618 Patienten aus dem Freistaat wurden 2014 aufgrund von Rückenbeschwerden operiert. Das sind fast 2.000 Eingriffe mehr als im Vorjahr. "Wir haben in einer Auswertung festgestellt, dass neun von zehn Operationen unnötig sind", sagt Christian Bredl, Leiter der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern. "Die Eingriffe bringen oft nicht die erhofften Erfolge und die Patienten leiden weiterhin unter Schmerzen."

Verbesserte Kommunikation nach Operationen für mehr Patientensicherheit im Krankenhaus

Damit die Teamarbeit im Operationssaal und auf der Intensivstation gelingt, ist eine klare Kommunikation zwischen den beteiligten Ärzten und Pflegekräften notwendig. Um die Zusammenarbeit innerhalb des medizinischen Personals zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) aktuelle Empfehlungen zu einer strukturierten Patientenübergabe nach Operationen herausgegeben (1). 

Die Atomkatastrophe im Kopf: Langzeitfolgen von Tschernobyl jenseits der Strahlung

Welche psychischen Langzeitfolgen hat die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die sich am 26. April zum 30. Mal jährt, und wie wirken sich diese auf die ukrainische Volkswirtschaft aus? Diesem Fragenkomplex gingen Prof. Dr. Alexander Danzer (Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Mikroökonomik, an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Dr. Natalia Danzer (stellvertretende Leiterin des Ifo Zentrums für...

13. April 2016

Studie zur Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln

Sachverständige aus Wissenschaft und Versorgung beteiligen sich intensiv an der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel. Ihre Meinung weicht dabei in drei Viertel der Verfahren in wesentlichen Bereichen von dem bewertenden Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ab. Unterschiedlich fließen ihre Positionen zudem in den finalen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über den Zusatznutzen neuer Medikamente ein. Das zeigt...

Krankenhäuser brauchen gesicherte und bezahlbare Arzneimittelversorgung

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die Ergebnisse des Pharmadialogs. Dies gilt insbesondere für die Regelungen zur Versorgung mit Antibiotika, die die Kliniken zur Infektionsbehandlung dringend benötigen. Forschungs- und Innovationshemmnisse von der Zulassung bis zur Preisbildung unter Festbetragsbedingungen müssen beseitigt werden. Die vorgesehene Freistellung bestimmter Antibiotika von den Festbetragsregelungen kann ein wesentlicher Beitrag...

Pharma- und Biotechnologie-Verbände zu den Ergebnissen des Pharmadialogs

Positiv bewerten die am Pharmadialog beteiligten Pharma- und Biotechnologie-Verbände, dass die Bundesregierung gemeinsam mit der Industrie, der Wissenschaft und der Gewerkschaft IG BCE Weichenstellungen für den Gesundheitsstandort Deutschland diskutiert hat. Auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen sowie der Gemeinsame Bundesausschuss saßen bei den für sie entscheidenden Punkten mit am Tisch. Dabei ging es allen Beteiligten nicht um den Austausch von ...

Krankheitskosten auch ohne Krankenversicherung absetzbar

Krankheitskosten können auch dann als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden, wenn keine Krankenversicherung abgeschlossen wurde. Auf einen entsprechenden Erlass der Finanzverwaltung weist Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler hin (FinBeh Hamburg - S 2284-2014/009-52). Von diesem Erlass profitieren vor allem Selbstständige, Freiberufler oder Rückkehrer aus dem Ausland, die trotz Krankenversicherungspflicht, noch keine Versicherung abgeschlossen haben.

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie