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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

25. April 2016

Bundesregierung will Prüfrecht im Pflegebereich nachschärfen

Die Bundesregierung will Abrechnungsbetrug bei Pflegediensten künftig verhindern. Dafür sollen die gesetzlichen Regelungen zur Kontrolle von Pflegeleistungen geschärft werden. Auch Leistungen der häuslichen Krankenpflege sollen künftig überprüft werden - das ist bisher nicht der Fall. Dies ist ein Ergebnis eines Treffens von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mit Vertretern von Pflegeverbänden, Bundeskriminalamt (BKA) und Gesetzlicher...

Viele Krankenversicherte wechseln nach Beitragserhöhung Kasse

Viele gesetzlich Krankenversicherte haben auf höhere Zusatzbeiträge ihrer Kassen mit einem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter reagiert. Das geht aus einer ersten Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen hervor, die der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vorliegt. Demnach verlor die DAK, die mit einem Zusatzbeitrag von 16,1% teuerste Kasse ist, seit Januar 184.000 Kunden, etwa 3% ihrer Versicherten. Sie hat damit nunmehr weniger als sechs Millionen Kunden.

22. April 2016

Meldepflicht für Pflegedienste in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen müssen sich bis Ende Juni alle ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste bei den zuständigen Aufsichtsbehörden anmelden. Darauf hat NRW-Pflegeministerin Barbara Steffens (Grüne) am Freitag hingewiesen. Bisher müssen Pflegedienste ihre Daten nur den Pflegekassen vorlegen. Durch die Meldepflicht sollen die Behörden bessere Kontrollmöglichkeiten erhalten. Für stationäre Pflegeeinrichtungen gibt es schon länger eine...

Millionenschaden durch Pflegebetrug

Immer mehr Menschen in Deutschland sind alt und nicht mehr gesund. Die Pflege ist ein Milliardengeschäft. Das lockt Betrügerbanden an, die die Sozialkassen abzocken. Ihnen soll nun das Handwerk gelegt werden. Wegen des Verdachts organisierter Kriminalität bei der Altenpflege ist die Berliner Polizei gegen einen Ring von Betrügern vorgegangen. Mehr als 100 Polizisten durchsuchten am Donnerstagmorgen die Geschäftsstelle einer Pflegefirma sowie 29 Wohnungen in...

WHO: Die Europäische Region ist malariafrei

Europa ist die erste Region der WHO, in der die Unterbrechung der autochthonen Übertragung der Malaria gelungen ist. Die Zahl der autochthonen Malariafälle fiel von 90.712 im Jahr 1995 auf Null im Jahr 2015. Vor dem Welt-Malaria-Tag 2016 kündigt die WHO an, dass die Europäische Region ihr für 2015 gestecktes Ziel einer Ausrottung der Malaria erreicht und somit zu dem globalen Ziel, Malaria ein für alle Mal zu beenden, beigetragen hat. Die Anstrengungen zur...

21. April 2016

Streit um Bewertung von Glyphosat-Studien

In der Debatte um die weitere Zulassung des umstrittenen Herbizids Glyphosat in der EU gibt es Streit um die, Bewertung von Studien zu Gesundheitsfolgen. Umweltorganisationen halten Glyphosat für wahrscheinlich krebserregend und erbgutschädigend und werfen deutschen wie europäischen Behörden vor, wichtige Studien nicht beachtet oder falsch bewertet zu haben. Belege dafür wollen die Gruppe Global 2.000 und das privatrechtliche Umweltinstitut München am...

DGCH: Ökonomisierung der Medizin - Chefärzte beklagen zunehmend Konflikte mit der Verwaltung

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) beklagt zunehmende Spannungen zwischen Chefärzten und Klinikgeschäftsleitungen. Wie eine Umfrage des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC). ergab, empfindet fast ein Drittel der leitenden Krankenhausärzte Konflikte mit der Verwaltung als besonders belastend, die zudem häufig von Respektlosigkeit geprägt seien. "In vielen Fällen kann die geübte Kommunikationskultur kaum als...

Krebsnachsorge: Gesundheitspolitisches Forschungsprojekt startet

Das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal startet in Köln ein innovatives gesundheitspolitisches Forschungsprojekt. Es richtet sich an zufällig ausgesuchte Bürgerinnen und Bürger und ermittelt deren Erfahrungen und Erwartungen gegenüber Krebserkrankungen. Sozialwissenschaftlich wird von den Forschern die Einstellung gegenüber den Risiken und Möglichkeiten der Krebsbehandlung und der...

20. April 2016

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie