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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

13. Juni 2016

Arbeitsunfähig: Frauen sind häufiger, Männer länger krank

Knapp 47% der hkk-Mitglieder haben sich 2015 mindestens einmal krankschreiben lassen - 7% mehr als im Jahr davor. Insgesamt war jedes berufstätige hkk-Mitglied durchschnittlich rund elf Tage krankgeschrieben - ein Tag mehr als in 2014. Das ist das Ergebnis des aktuellen hkk-Fehlzeitenreports für das Jahr 2015. Die Analyse der Fehltage der erwerbstätigen hkk-Mitglieder zeigte, dass Frauen generell häufiger bei der Arbeit fehlen als ihre männlichen Kollegen. 

Rheinland-Pfälzer sagen häufig Ja zu Selbstzahlerleistungen

Ob Augeninnendruckmessung zur Glaukom-Früherkennung oder Ultraschall der Eierstöcke zur Krebsvorsorge: Diese und eine ganze Reihe von weiteren sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) gehören per Gesetz nicht zum Katalog der Krankenkassen und müssen privat gezahlt werden. Nach Angaben der rheinland-pfälzischen Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) haben über die Hälfte (56%) der Rheinland-Pfälzer, Hessen und...

10. Juni 2016

Kids unter Druck: "Am wichtigsten ist, dass ich Zeit habe"

Schon Kinder leiden unter psychischen Störungen. Oder sind gefährdet. Einer bundesweite Studie zufolge gilt das für jedes fünfte Kind, eine bayerische kommt auf jedes vierte. Klar ist: Die Belastung der Kids steigt - sie wird aber auch ernster genommen als früher. Die Matheprüfung. Ein Berg von Hausaufgaben. Bauchweh. Angst. Leistungsdruck kommt immer öfter und immer früher bei Kindern an. Sie müssen häufiger Trennungen der Eltern...

Mit Hilfe der Bauchfelldialyse weiter mobil bleiben

Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen - wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen...

09. Juni 2016

Studie: Patient Krankenhaus hat sich 2014 stabilisiert

Die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser hat sich 2014 laut einer Studie stabilisiert. Die Ertragslage habe sich verbessert, die Insolvenzwahrscheinlichkeit sei weitgehend unverändert geblieben, teilte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin mit. Zusammen mit dem Institute for Healthcare Business GmbH und der Philips GmbH stellte das RWI am Donnerstag die zwölfte Ausgabe des "Krankenhaus Rating Reports" vor.

Krankenkassen warnen vor massivem Ausgabenanstieg für Heilmittel

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben vor einem weiteren massiven Ausgabenanstieg für Heilmittel gewarnt. Diese Leistungsausgaben legten seit Jahren überdurchschnittlich zu: 2013 um 5,1%, 2014 um 8,2% und 2015 um 6,3%, teilte der GKV-Spitzenverband am Donnerstag in Berlin mit. Nun führten etwa die demografische Entwicklung sowie die im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz beschlossenen Regelungen zu Preisuntergrenzen für Heilmittel zu weiteren...

Patientenschützer: Einwilligung zu Demenzforschung nur nach Beratung

Um Arzneitests an Demenzkranken gibt es Streit. Gesundheitsminister Gröhe sagt, seine Vorschläge seien eine Verschärfung von Regelungen auf EU-Ebene. Patientenschützer warnen aber. Die Einwilligung eines gesunden Menschen zu einer späteren Beteiligung an der Demenzforschung darf nach Ansicht von Patientenschützern nicht ohne qualifizierte Beratung erfolgen. Hier träfen Menschen Entscheidungen, "die vielleicht erst 20 Jahre später für...

Nach Hochwasser-Katastrophe wird Ruf nach Versicherungspflicht lauter

Wassermassen, Schlamm und Schutt in Wohnzimmern und Geschäften - die Überschwemmungen bringen manche Hausbesitzer in Existenznot. Zur Vorbeugung ruft deshalb mancher nach einer Versicherungspflicht. Aber wäre das eine Lösung? Die Hochwasser-Katastrophe in Süddeutschland hat es wieder offenbart: Unwetter können schnell kommen, heftig zuschlagen und verheerende Schäden anrichten. Deshalb wird in Deutschland derzeit wieder über eine...

Regierung: Gesundheits-Apps müssen Patientenrechte wahren

Die Bundesregierung weist Hersteller von Gesundheits-Apps darauf hin, dass ihre Produkte gegebenenfalls bestimmte Patientenrechte wahren müssen. Der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Lutz Stroppe, sagte am Mittwoch: "Bei mehr als 100.000 Gesundheits-Apps auf dem Markt wird es immer schwieriger, zwischen guten und schlechten Angeboten zu unterscheiden. Deshalb brauchen wir Qualitäts- und Datenschutzstandards, auf die sich Bürgerinnen und Bürger verlassen...

08. Juni 2016

Gesundheitsministerium fördert Zusatzweiterbildung Infektiologie

Krankenhausinfektionen, multiresistente Erreger, Epidemien und neue Viren - Fachwissen in Infektiologie wird dringend benötigt. Doch in Deutschland gibt es nur 300 Ärzte mit diesen Kenntnissen. Das Bundesgesundheitsministerium fördert deshalb ab sofort infektiologische Zusatzweiterbildungen mit je 30.000 Euro. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) begrüßen diese Entscheidung sehr....

Kassen-Verband will nicht für Fehler der Ärzteschaft mithaften

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wehrt sich gegen Pläne des Gesundheitsministerium, die Aufsicht über die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen zu verschärfen. Unter anderem lehnte es der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes am Mittwoch in Berlin ab, den Haushalt unter Genehmigungsvorbehalt des Ministeriums zu stellen. "Ein solcher Schritt würde ganz wesentlich die Handlungsmöglichkeiten der Selbstverwaltung...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie