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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

21. Juni 2016

Studie: Heimleitungen unzufrieden mit Altenpflegepolitik

Die Herausforderungen in der Altenpflege sind groß: Viel Zuwendung ist gefragt, es gibt aber wenig Personal. Entsprechend düster blicken Heimleiter in die Zukunft. Neun von zehn Heimleitern in Deutschland fordern dringend einen Kurswechsel in der Altenpflegepolitik. Laut einer Umfrage sind 86% der 700 befragten Leiter und Geschäftsführer von stationären Altenpflegeeinrichtungen deswegen mit der Bundesregierung unzufrieden. Auf Landesebene sind es sogar 88%,...

Produktionsstopp von Etopophos: DGHO erarbeitet Empfehlungen zur Sicherstellung der Versorgung

Seit Bekanntwerden des Lieferausfalls von Etopophos ab August 2016 arbeitet die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. eng mit dem Hersteller Bristol-Myers Squibb (BMS), der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) und dem Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) zusammen, um die medikamentöse Versorgung sicherzustellen. Gleichzeitig weist die DGHO erneut auf die Gefahr von Liefer- und...

Health Claims: EU-Kommission will Verbraucherschutz aufweichen

Die EU-Kommission plant offenbar, die gesundheitsbezogenen Angaben zu pflanzlichen Inhaltsstoffen (Botanicals), sogenannte Health Claims, zu kippen. Eine Studie soll jetzt prüfen, ob die Health-Claims-Verordnung 1924/2006 ihre Ziele erreicht hat. "Das Ergebnis der Studie ist schon jetzt vorgegeben: Hier soll die Grenze zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln aufgehoben werden. Das gefährdet den Verbraucherschutz massiv", warnt Henning Fahrenkamp,...

Koalition entschärft Gesetzespläne für Hartz-IV-Bezieher

Die Regeln für den Bezug von Hartz IV sollen einfacher werden. Doch Kritiker sehen in den Plänen der Regierung vor allem neue Benachteiligungen. Nun rückt die Koalition quasi im letzten Moment von einigen Punkten wieder ab. Kurz vor der abschließenden Beratung im Bundestag hat die Koalition ihre Pläne für Hartz-IV-Bezieher an mehreren Stellen entschärft. Das geht aus einem 24-seitigen Entwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin...

Physiotherapie für Schiefhals-Patienten: G-BA will langfristigen Heilmittelbedarf anerkennen

Patienten mit Schiefhals (Torticollis spasmodicus), einer schmerzhaften und stigmatisierenden neurologisch bedingten Fehlhaltung des Halses, profitieren von einer Physiotherapie. Diese kann - ergänzend zur Standardbehandlung mit Botulinumtoxin-Injektionen und Medikamenten - den Therapieerfolg stabilisieren und Symptome sowie Schmerzen reduzieren. Um die Genehmigung einer langfristigen Physiotherapie-Verordnung mussten Dystonie-Patienten bisher jedoch meist lange mit den...

Arzneimittelkriminalität: Ergebnisse des ALPhA-Projektes werden präsentiert

Gefälschte Arzneimittel sind eine lukrative Einnahmequelle krimineller Organisationen und eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit der Verbraucher. Weltweit ist jedes zweite im Internet gekaufte Medikament eine Fälschung. Die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes "Auswirkungen der Liberalisierung des Internethandels in Europa auf den Phänomenbereich der Arzneimittelkriminalität" (ALPhA)...

20. Juni 2016

Neuer Erstattungsbetrag für Soolantra® nach AMNOG-Verfahren

Für das Arzneimittel Soolantra® (Ivermectin 10 mg/g Creme) zur Behandlung der Rosacea papulopustulosa steht ab dem 1. Juni 2016 ein sogenannter Erstattungsbetrag fest. Dieses Ergebnis der Preisverhandlungen zwischen der Galderma Laboratorium GmbH und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung gewährleistet, dass die Jahrestherapiekosten von Soolantra® nicht höher liegen, als die der wirtschaftlichsten Therapiealternative.

vdää: Defizite bei gesundheitlicher Versorgung von Geflüchteten

Aus Anlass des Weltflüchtlingstages stellt der Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte fest, dass im Bereich der gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten noch immer massive Defizite in unserem Land bestehen. Mit der Verabschiedung des Asylpakets II wurden gesetzliche Veränderungen geschaffen, die es schutzbedürftigen Geflüchteten, insbesondere denjenigen, die Opfer von Folter, Vergewaltigung und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen sind,...

Krankenkassen skeptisch über zusätzliche Milliarden im Wahljahr

Die Reformen von Gesundheitsminister Gröhe sind mit spürbaren Kosten verbunden. Die Gefahr ist groß, dass auch deshalb die Zusatzbeiträge für Versicherte im Wahljahr 2017 steigen. Zusätzliches Geld muss her. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sieht vorerst keine Notwendigkeit, zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen zusätzliche Milliarden aus dem Gesundheitsfonds zu nehmen. Die Vorstandsvorsitzende des...

Pharmaunternehmen zahlten 2015 rund 575 Millionen Euro an Ärzte

Insgesamt 54 Pharmaunternehmen haben im vergangenen Jahr 575 Millionen Euro an Ärzte sowie medizinische Organisationen gezahlt. 366 Millionen Euro flossen für klinische Studien und die umstrittenen Anwendungsbeobachtungen, wie die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) sowie der Verband der forschenden Pharmaunternehmen (vfa) am Montag mitteilten. 119 Millionen gingen demnach an Ärzte und andere Fachkreisangehörige für...

Mindestlohn reicht für Singles oft nicht zum Leben

Die Mieten in Städten wie München oder Düsseldorf können sich schon Durchschnittsverdiener kaum leisten. Umso schwieriger ist es für Menschen, die nur Mindestlohn bekommen. Ihnen bleibt am Monatsende oft nicht einmal Geld für das Nötigste. Für Geringverdiener in westdeutschen Ballungsräumen reicht das Einkommen wegen hoher Mieten oft nicht zum Leben. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor,...

17. Juni 2016

Kostenübernahme von kontinuierlichen Glukose-Mess-Systemen für Diabetespatienten

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), diabetesDE - Deutsche Diabeteshilfe und die Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) begrüßen den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wonach für bestimmte Diabetespatienten künftig die Kosten für Systeme für ein Kontinuierliches Glukose-Monitoring von den Krankenkassen übernommen werden. "Das ist ein wichtiger Meilenstein in der Therapie des Diabetes mellitus und ein Segen...

Zwei Drittel der Bayern sagen Ja zu Selbstzahlerleistungen

71% der bayerischen Patienten, die von ihrem Arzt sogenannte IGeL-Angebote bekommen, haben sie auch mindestens ein Mal in Anspruch genommen. Das zeigt eine neue Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführt hat. Die individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) gehören laut Gesetz nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kassen dürfen die Zusatzleistungen daher nicht übernehmen,...

Schnellerer Termin für psychisch Erkrankte beim Therapeuten

Menschen mit psychischen Beschwerden können künftig schneller einen ersten Termin beim Psychotherapeuten erhalten. Von April 2017 an können Psychotherapeuten ihren Patienten eine Sprechstunde anbieten. Damit sind kurzfristig Termine von 25 oder 50 Minuten möglich, in denen Patienten eine erste Beratung bekommen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium in der gesundheitlichen Selbstverwaltung, am Donnerstag in...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie