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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

06. März 2017

DKG: Unterfinanzierte Krankenhäuser - überfinanzierte Krankenkassen

"Während die Kassen sich mit Beitragsgeldern vollsaugen, die Altersrückstellungen für ihre Mitarbeiter innerhalb von nur zwei Jahren um 1,2 Milliarden Euro aufstocken, werden die Krankenhäuser bei der Refinanzierung der Tarifabschlüsse und bei der Finanzierung der ambulanten Notfallleistungen in nicht länger akzeptabler Weise kurz gehalten", erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, zum Jahresergebnis...

Ärzte: Bereits Kleinkinder spielen mit dem Handy

Statt Bilderbüchern flimmernde Smartphones im Kinderzimmer – da schrillen bei Kinderärzten die Alarmglocken. Schon für viele ganz kleine Kinder ist das Handy einer Studie zufolge ein Spielzeug. 70% der Kinder im Krippen- und Kita-Alter nutzen Ärzten zufolge das Handy ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde am Tag. Dies habe eine seit dem vergangenen Jahr laufende Studie in Kinderarztpraxen zum Medienkonsum bei Ein- bis Sechsjährigen ergeben, teilte der...

BDI fordert vom neuen KBV-Vorstand: "Keine EBM-Reform zum Nulltarif"

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) befürchtet, dass die Reform des Facharzt-EBM, die zum 1. Juli 2017 angekündigt ist, wieder einmal durch reine Honorarumverteilung zwischen den Facharztgruppen zu erheblichem Unfrieden in der Ärzteschaft führen wird. Ursprünglich war mit der Überarbeitung des Facharzt-EBM geplant, den Versorgungsbedarf in den Praxen besser abzubilden. Dazu sollte es mehr Einzelleistungsvergütungen geben, der Zeitbedarf...

Smartphone-gestützte Therapie: E-health-Angebot zur Behandlung von Magersucht

Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz untersuchen, ob sich die Essstörung Magersucht mit Hilfe der Smartphone-App „Jourvie Research“ besser behandeln lässt. Diese App soll es Betroffenen erleichtern, ihr Essverhalten und die damit verbundenen Gefühle zu protokollieren. Zudem bietet sie ihnen in psychischen Krisen Tipps, um diese zu überwinden. Aktuell suchen die...

Gesetzliche Kassen erhöhen Ausgaben für Prävention stark

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach einem Zeitungsbericht ihre Ausgaben für Präventionsleistungen im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Sie stiegen um 172 Millionen auf rund 485 Millionen Euro, schreibt die "Passauer Neue Presse". Die Ausgaben für individuelle Vorbeugungsleistungen wie Kurse zur Gewichtsreduktion und Raucherentwöhnung oder Schutzimpfungen hätten zum Beispiel von 201 auf 217 Millionen Euro zugenommen. Für betriebliche...

Staatlicher Anbau von Cannabis startet

Cannabis zur medizinischen Verwendung wird in Deutschland künftig staatlich angebaut. Dazu steht eine Cannabisagentur beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor dem Start, wie das Institut am Freitag in Berlin mitteilte. "Erste Ernten in Deutschland sind für 2019 vorgesehen", sagte BfArM-Präsident Karl Broich. Der Weg für Cannabis als Medizin auf Kosten der Krankenkassen wird durch ein neues Gesetz von Gesundheitsminister Hermann...

03. März 2017

Behandlungsfehler: 24% mehr Verdachtsfälle in Bayern

In Bayern wurden 2016 insgesamt 536 vermutete Behandlungsfehler bei der Techniker Krankenkasse (TK) gemeldet. Das sind 104 Fälle mehr als im Vorjahr. Damit folgt Bayern dem Bundestrend: In ganz Deutschland verzeichnet die TK einen Anstieg der Verdachtsfälle um rund ein Viertel auf 4.400 Fälle in 2016. "Wir haben unsere Versicherten im vergangenen Jahr besonders intensiv darüber informiert, was sie tun können, wenn sie einen Fehler vermuten", sagt Christian...

Ärzteschaft begrüßt Start von staatlichem Cannabis auf Rezept

Cannabis ist die meistkonsumierte illegale Droge in Deutschland. Etwa jeder vierte Erwachsene hat einschlägige Erfahrungen. Nun wird Cannabis als Medizin etabliert. Deutschlands Ärzte begrüßen die Freigabe von staatlich kontrolliertem Cannabis auf Rezept. "Ich rechne mit einer gewissen Ausweitung der entsprechenden Therapien, doch in welchem Ausmaß ist offen", sagte der Chef der Sucht-Arbeitsgruppe der Bundesärztekammer, Josef Mischo, der Deutschen...

Umfrage wirft beunruhigende Schlaglichter auf die Arbeitssituation von Assistenzärzten

Die Mehrheit der Assistenzärzte in Deutschland schätzt ihre aktuellen Arbeitsbedingungen an den Kliniken als bestenfalls befriedigend bis schlecht ein. Bewertet – analog zu Noten – lediglich rund ein Drittel der Ärzte in Weiterbildung die Situation als sehr gut oder gut, so vergeben zwei Drittel der jungen Ärztinnen und Ärzte Zensuren zwischen „drei“ und „fünf“. Und Gründe für die schlechten Noten liefern sie gleich mit:

01. März 2017

DKG: Krankenhäuser nutzen aktiv die Instrumente der Qualitätssicherung

Mindestmengen sind ein längst eingeführtes und auch von den Krankenhäusern anerkanntes Instrument der Qualitätssicherung. Sie in Bereichen weiterzuentwickeln, wo sie sinnvoll sind, steht für die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) außer Frage. "Die mit der Krankenhausreform geschaffenen neuen gesetzlichen Grundlagen - mit erleichterten Festsetzungsmöglichkeiten bei den Schwellenwerten auf der einen und Ausnahmemöglichkeiten bei erwiesener...

Ein langer Weg zum organisierten Darmkrebsscreening

Der Deutsche Bundestag hat im Jahr 2013 das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz zur Neufassung der Krebsfrüherkennung (KFRG) verabschiedet, das für die Darmkrebsfrüherkennung ein organisiertes Programm vorsieht. Geplant war die Umsetzung bis zum 30. April 2016. Dies ist bislang nicht geschehen. Als Zwischenschritt hat der Gemeinsame Bundesausschuss jedoch im April letzten Jahres eine bedeutsame Änderung der Krebsfrüherkennungsrichtlinie verabschiedet: Zum...

Bundestag bekommt mehr Zeit für Stellungnahme zum Sterbehilfe-Verbot

Im Verfahren zum umstrittenen Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe gibt das Bundesverfassungsgericht dem Bundestag zwei Monate zusätzlich Zeit zur Stellungnahme. Die Frist, die um Mitternacht enden sollte, wurde bis Ende April verlängert. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Karlsruhe. Darum gebeten hatte der Rechtsausschuss des Parlaments. Dieser hatte den Bundestag Mitte Februar beauftragt, eine Stellungnahme abzugeben. Vorgesehen ist außerdem, den...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie