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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

13. Juli 2017

Kassen: Mauern zwischen Praxen und Kliniken gefährden Patienten

Ärzte, wo sie nicht gebraucht werden, Kliniken und Praxen, die nebeneinanderher arbeiten – die Krankenkassen ärgern sich über Wildwuchs der Gesundheitsversorgung. An die Politik haben sie deutliche Forderungen. Patienten in Deutschland sollen künftig nach Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Klinik und Arztpraxis stärker aus einer Hand versorgt werden. Vielfach gebe es Mauern zwischen diesen Bereichen, die zu unnötigen Kosten und Risiken für...

DOG: Sonnenschutz ist öffentliche Angelegenheit

Jedes Jahr erblinden weltweit drei Millionen Menschen an den Folgen von Sonnenstrahlen, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Auch hierzulande kann die Sonnenstrahlung auf Dauer zu Schäden am Auge führen. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hin. Um die Bevölkerung besser vor den gesundheitlichen Folgen von Sonnenstrahlen und Hitze zu schützen, fordern Mediziner und Meteorologen öffentliche Einrichtungen dazu auf, mehr...

BIV-OT und BVMed: "Hilfsmittel-Verhandlungsverträge sind rechtmäßig"

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) haben sich für Verhandlungsverträge als erste Option in der Hilfsmittelversorgung ausgesprochen, um eine qualitative Versorgung der Patienten mit Hilfsmitteln sicherzustellen. Die Position mancher Krankenkassen, dass nur Ausschreibungen oder einseitige Open-House-Verfahren die vergaberechtlichen Vorgaben erfüllten, widersprechen dem klaren Willen des deutschen...

Weiterarbeiten im Alter: Was Berufstätige wissen müssen

Für manche Arbeitnehmer kann die Rente nicht schnell genug kommen, andere haben eher Angst vor der Langeweile. Kein Wunder, dass immer mehr Berufstätige auch mit 65 plus noch zur Arbeit gehen. Die
Zahl der Menschen, die auch jenseits des Rentenalters noch arbeiten, hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt - von 5% im Jahr 2006 auf 11% im Jahr 2016. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Hintergründe sind...

12. Juli 2017

AMNOG-Daten – Periodikum analysiert Versorgungseffekte

Statistisch dokumentiert, graphisch aufbereitet, ökonomisch bewertet: Mit den AMNOG-Daten hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) jetzt ein Periodikum aufgelegt, das die Effekte des AMNOG nach Erscheinungsform, Ausmaß und Ursachen im Zeitablauf systematisch verfolgt. Die fachliche Analyse der Datenlage übernehmen die Gesundheitsökonomen Prof. Dieter Cassel und Prof. Volker Ulrich.Aktuell sind jetzt die AMNOG-Daten 2017 erschienen.

Umfrage: Mehrheit der Bevölkerung für Bürgerversicherung

Die Mehrheit der Bevölkerung ist nach einer neuen Umfrage für die Einführung einer Bürgerversicherung. Gut 60% der Befragten sind dafür, eine Krankenversicherung für alle zu schaffen, wie eine Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung am Mittwoch ergab. SPD und Grüne wollen im Fall eines Sieges bei der Bundestagswahl eine Bürgerversicherung schaffen, in die auch Beamte, Selbstständige und Freiberufler eintreten können. Einheitliche...

Marburger Bund: Tarifeinheitsgesetz in weiten Teilen verfassungswidrig

Statement von Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Sachen Tarifeinheitsgesetz: "Das Tarifeinheitsgesetz ist teilweise verfassungswidrig. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat das Gesetz heute auf die Intensivstation gelegt und selbst schon mit der Intensivbehandlung begonnen. Wesentliche Regelungen des Gesetzes sind mit der Koalitionsfreiheit in Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz nicht vereinbar und müssen...

11. Juli 2017

Reinhardt: Spezifische ärztliche Interessen müssen auch künftig gewahrt werden

„Das Urteil darf nicht dazu führen, dass sich die Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte in Kliniken verschlechtern“, sagte der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum sogenannten Tarifeinheitsgesetz. Die Karlsruher Richter haben das 2015 in Kraft getretene Gesetz in wesentlichen Teilen für verfassungsgemäß erklärt, aber den Gesetzgeber aufgefordert, entsprechende Korrekturen...

Kliniken wollen digitaler werden, aber die Investitionsmittel für eine moderne und sichere IT-Infrastruktur fehlen

Die wirtschaftliche Lage der deutschen Kliniken hat sich im vergangenen Jahr erneut zugespitzt: Trotz steigender Umsätze konnten über 40% von ihnen keinen Überschuss erwirtschaften. Deshalb investieren fast 60% der Krankenhäuser zu wenig in moderne Infrastrukturen. Besonders deutlich wird dieses Defizit bei der Digitalisierung: Zwar sagen knapp 90% der Kliniken, dass sie bereits eine Digitalstrategie entwickelt haben, allerdings fehlt es ihnen an finanziellen Mitteln, um...

BVMed: „Digitale Lösungen müssen Bestandteil von sinnvollen Versorgungsprozessen sein“

Die digitalisierte Medizin muss ein integrativer Bestandteil von sinnvollen Versorgungsprozessen sein. Das sagten die Experten der BVMed-Veranstaltung „Ambulant – Der neue Weg“ wie Nino Mangiapane vom Gesundheitsministerium oder Benjamin Westerhoff von der Barmer am 6. Juli 2017 in Berlin. Die Technik sei kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug. Ziel müsse es sein, durch den sinnvollen Einsatz von eHealth und digitalen Lösungen die Versorgungsqualität der...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie