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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

29. September 2017

Startschuss für Reform der Drogenersatz-Therapie

Zehntausenden Drogenabhängigen in Deutschland winken Erleichterungen bei ihrer Ersatztherapie. Wie die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) am Freitag mitteilte, tritt mit Beginn der kommenden Woche eine neue Richtlinie in Kraft. Sie erweitert die Möglichkeiten der heimischen Einnahme von Drogenersatzstoffen und vergrößert die Zahl der Ausgabeeinrichtungen. Mortler sprach von einem "Meilenstein" für suchtkranke Menschen. Die Reform trage dazu bei,...

Krankheiten kosten die Gesellschaft 4.140 Euro pro Bürger

Wie teuer ist welche Krankheit? Das Statistische Bundesamt hat das ausgerechnet. Und herausgefunden: Die Volkswirtschaft wird nicht durch aufwendige Behandlungen wie bei Krebs am meisten belastet. Psychische Krankheiten kosten die Volkswirtschaft knapp 45 Milliarden Euro pro Jahr, fast so viel wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das geht aus der neuen Krankheitskostenrechnung hervor, die das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden veröffentlichte. Insgesamt verursachten Krankheiten...

Orthopäden und Unfallchirurgen geben Tipps zum Umgang mit Apps

Über 400.000 Apps aus den Bereichen Medizin und Gesundheit stehen weltweit in den App-Stores (1) zum Download bereit. Obwohl sich die Anwendungen großer Beliebtheit erfreuen, ist ihr Nutzen aus medizinischer Sicht bisher kaum belegt. Orthopäden und Unfallchirurgen sehen in den Smartphone-Apps ein vielversprechendes Angebot, sowohl als ergänzende Behandlung für Patienten als auch zur Prävention orthopädischer Erkrankungen. Bisher gibt es jedoch keine...

22. September 2017

DVO ebnet Weg für osteologischen Nachwuchs

Der Dachverband Osteologie e.V. veranstaltet am 02. und 03.12.2017 in Zusammenarbeit mit der OSTAK Osteologie Akademie GmbH in Berlin den ersten Basiskurs im Rahmen seines dreistufigen Zertifizierungsmodells. Damit öffnet er seine Türen gezielt für den medizinischen Nachwuchs und seine zukünftigen Osteologinnen und Osteologen DVO: Vor allem Assistenzärztinnen und Assistenzärzte, aber auch Fachärzte aller Disziplinen, sind daher herzlich eingeladen, am...

Freie Ärzteschaft: Honorarbeschluss ist ein verheerendes Signal

Die Freie Ärzteschaft kritisiert den neuen Honorarbeschluss für die Kassenärzte als verheerendes Signal für die ambulante Medizin in Deutschland. "Die festgelegte Honorarsteigerung von 1,18% für das Jahr 2018 bildet weder die Kostensteigerungen in den Arztpraxen ab, noch wird sie dem stetig zunehmenden Behandlungsbegehren der Bevölkerung gerecht. Real bedeutet das: Es werden noch weniger Mittel zur Verfügung stehen", sagte Wieland Dietrich,...

Innovationsreport der TK – Verzerrter Blick auf Arzneimittelnutzen und -kosten

„Neue Arzneimittel unterliegen einem strengen Prozess, um ihr vorteilhaftes Nutzen-Risiko-Verhältnis zu beweisen. Zusätzliche Bewertungen mit fragwürdiger Methodik, die den Nutzen und die Kosten von Arzneimitteln nur ausschnitthaft zeigen, können kein Maßstab sein“, sagt Dr. Hermann Kortland, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), unter Bezug auf den am Mittwoch veröffentlichten...

21. September 2017

Reinhardt: Blockadehaltung der Krankenkassen erzwingt eine grundsätzliche Systemdebatte

Die fortgesetzte restriktive Blockadehaltung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen bei den Honorarverhandlungen erzwingt nach Überzeugung des Vorsitzenden des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, eine grundsätzliche Systemdebatte. Das Selbstverständnis des Spitzenverbandes, das im Wesentlichen darin bestehe, sich durch Bereitstellung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung von jeglicher Versorgungsverantwortung zu befreien, gehöre grundsätzlich in...

TK: Neue Arzneimittel teuer mit wenig Innovationskraft

Die Preise für neue Arzneimittel steigen nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) sprunghaft, während ihre Innovationskraft den Erwartungen nicht gerecht wird. Das geht aus dem Innovationsreport 2017 der TK hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. "Auch wenn es in einigen Bereichen Fortschritte gab, zeigt uns die Gesamtbewertung, dass die Industrie zu sehr darauf bedacht ist, hohe Preise einzufordern, statt wirklich innovative Arzneimittel zu entwickeln",...

BPI: Therapieverbesserung braucht Vorrang vor Kostensteuerung

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kritisiert den verzerrten Blick der Techniker Krankenkasse (TK) auf die Patientenversorgung. Dazu Dr. Norbert Gerbsch, stellv. BPI-Hauptgeschäftsführer: „Arzneimittel werden nur zugelassen, wenn sie ein positives Risiko-Nutzen-Verhältnis haben, also Patienten von ihnen profitieren. Es kann nicht akzeptiert werden, diese Entscheidung mit Blick auf Kosten anzuzweifeln, um Versicherten zukünftig Therapieoptionen zu...

Nach Reform erhalten deutlich mehr Menschen Pflegeleistungen

Nach der Neudefinition der Pflegebedürftigkeit ist einem Medienbericht zufolge die Zahl der Menschen, die erstmals Geld oder Sachleistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, stark gestiegen. Von Januar bis Juli dieses Jahres sprach der Medizinische Dienst der Krankenkassen 432.000 Versicherten erstmals einen der neuen fünf Pflegegrade zu, wie die "Rheinische Post" am Donnerstag unter Berufung auf Daten des Dienstes berichtete. Im Vorjahreszeitraum war demnach bei...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie