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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
11. Juni 2018

HPV-Impfung jetzt auch für Jungen – TK übernimmt die Kosten

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt nun, auch Jungen im Alter von neun bis 14 Jahren gegen Humane Papillomviren (HPV) zu impfen. Die Immunisierung gilt als wichtiger Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs und anderen Erkrankungen im Genitalbereich. Versäumte Impfungen sollten spätestens bis zum 18. Lebensjahr nachgeholt werden.
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Die Techniker Krankenkasse (TK) nimmt diese Empfehlung zum Anlass, die Kosten für diese Impfung ab sofort auch für Jungen zu übernehmen. "HPV-Viren werden durch sexuellen Kontakt übertragen. Daher ist es wichtig zu impfen, bevor die Jugendlichen eine intime Verbindung eingehen", betont Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz.

Bislang galt die Empfehlung für die HPV-Impfung nur für Mädchen. "Dass die STIKO ihre Empfehlung nun auch auf Jungen ausweitet, ist sehr sinnvoll, da sie vor allen Dingen Überträger des Virus sein können. Auf diese Weise, wird die Infektionskette unterbrochen", so Simon. Eltern von TK-versicherten Kindern können die Belege für den Impfstoff und das Arzthonorar bei der TK zur Erstattung per Post oder online unter "Meine TK" einreichen.

HPV-Impfung ist für Mädchen bereits Regelversorgung

Hinsichtlich der HPV-Impfung empfahl die STIKO zuletzt am 25. August 2014 eine Immunisierung für alle Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren, spätestens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sollten auch bei ihnen versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden. Als sogenannte Mehrleistung erstattet die TK die Kosten der Impfung – abzüglich der Zuzahlung für den Impfstoff – auch für Frauen ab dem 18. Geburtstag bis zu dem Tag vor ihrem 27. Geburtstag. Die beiden derzeit in Deutschland verfügbaren Impfstoffe sind unabhängig vom Geschlecht ab einem Alter von neun Jahren zugelassen.

Laut Epidemiologischem Bulletin des Robert Koch-Instituts aus dem Januar 2018 waren Ende 2015 im Rheinland-Pfalz nur 35,7% der 15-jährigen Mädchen vollständig geimpft. In den alten Bundesländern waren es mit 29,1% deutlich weniger als in den neuen Bundesländern mit 46,2%.
 
Quelle: Techniker Krankenkasse Landesvertretung Rheinland-Pfalz



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