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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
09. November 2017

Übersicht über Selbsthilfegruppen im Netz

Manchmal hilft es, wenn man sich mit anderen austauschen kann. Das gilt beispielsweise bei Krankheiten oder besonders harten Schicksalsschlägen. Betroffene können so besser Erlebnisse verarbeiten. Doch wer im Internet nach Selbsthilfegruppen sucht, findet oft zwei Extreme: ein Überangebot oder – bei seltenen Problemen sowie Erkrankungen – kaum passende Treffer.
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Die Website nakos.de will hier helfen und liefert einen Überblick. Interessierte können dort unter anderem nach Ansprechpartnern und Adressen suchen. Es gibt eine Datenbank mit Selbsthilfe-Angeboten auf örtlicher und regionaler Ebene (Rote Adressen). Eine andere Datenbank listet bundesweit tätige Selbsthilfevereinigungen sowie Selbsthilfe-Internetforen (Grüne Adressen). In einer weiteren Datenbank finden Betroffene andere Betroffene, die bislang keine passende Selbsthilfegruppe gefunden haben – etwa weil es um eine seltene Krankheit geht (Blaue Adressen).

Nakos steht für Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppe. Die Arbeit der Initiative wird über Fördermittel finanziert – unter anderem von der GKV-Gemeinschaftsförderung und vom Bundesministerium für Gesundheit.
 
dpa



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