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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
26. September 2017

Wenn Drogenabhängige alt werden

Drogenabhängige erreichen immer häufiger das Rentenalter und stellen Pflegedienste und Altersheime vor neue Herausforderungen. "Oft fehlt die Erfahrung mit Opiatahängigen, außerdem sind diese häufig in einer schwierigeren Lage als ihre Altersgenossen", sagte der Soziologe Martin Schmid von der Hochschule Koblenz im Vorfeld einer Fachtagung in Koblenz.
"Früher konnte man sich nicht vorstellen, dass sie mit Methadon so lange leben würden. Viele sind heute aber schon über 50 oder 60, manche auch über 70 Jahre alt." Am Mittwoch (27.9.) debattieren rund 140 Experten aus ganz Deutschland über den Umgang mit den bundesweit rund 150.000 Opiatabhängigen.

"Das Problem beginnt damit, dass alte Menschen oft zu Hause gepflegt werden, ältere Opiatabhängige aber oft keine Familie mehr haben", sagte Schmid. "Der Kontakt zur Herkunftsfamilie ist abgebrochen und zur eigenen Familiengründung ist es nicht gekommen."

Ältere Opiatabhängige würden meist von Drogenberatungsstellen betreut, denen aber die Kompetenz für die alte Generation fehlt. "Ambulante Dienste und Pflegeheime wiederum kennen sich oft mit Drogenabhängigkeit nicht aus."
 
dpa



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