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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
26. Juli 2017

DAK-Analyse: Deutsche melden sich seltener krank

Im ersten Halbjahr 2017 meldeten sich Arbeitnehmer in Deutschland seltener krank als im Vorjahr: Der Krankenstand betrug 4,3%, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse der DAK-Gesundheit. Das bedeutet einen leichten Rückgang um 0,1% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016. 63,5% der Berufstätigen wurden bislang nicht krankgeschrieben, mehr als jeder dritte (36,5%) mindestens einmal. Den größten Anteil am Krankenstand haben Muskel-Skelett-Erkrankungen, Erkältungen und psychische Erkrankungen. Jeder zweite Fehltag ging auf das Konto einer dieser drei Krankheitsarten (55%).
Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen an erster Stelle der Fehltage-Statistik. Jeder fünfte Fehltag wurde damit begründet (21%). Bei Männern machen Rückenschmerzen und Co. einen größeren Anteil am Krankenstand aus als bei Frauen (23,5 vs. 18,5%). Danach folgen Krankheiten des Atmungssystems mit 18% Anteil am Gesamtkrankenstand. Zu fast genauso vielen Ausfalltagen führten psychische Erkrankungen: Ihr Anteil am Krankenstand betrug 15,6% (1. Halbjahr 2015: 15,9%). Frauen wurden häufiger als Männer mit einer solchen Diagnose krankgeschrieben. Die Betroffenen fielen besonders lange aus: Im Schnitt waren es 34,7 Tage.

Der Bundesvergleich zeigt: Berufstätige in den östlichen Bundesländern waren mit einem Krankenstand von 5,5% häufiger und länger krankgeschrieben als in Westdeutschland (4,2%). Während sich im Osten schon 43% der Arbeitnehmer bis zur Jahresmitte mindestens einmal krankmeldeten, waren es im Westen nur 35,7%.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von 2,3 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten für das erste Halbjahr 2017 aus.

Die DAK-Gesundheit hilft Unternehmen mit Angeboten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements dabei, die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und zu stärken. Mehr dazu unter: www.dak.de/bgm

Vergleich: Die wichtigsten Diagnosen zusammen mit ihrem Anteil am Krankenstand

1. Halbjahr 2017:

1. Muskel-Skelett-System (21%)
2. Atmungssystem (18%)
3. Psychische Erkrankungen (15,6%)
4. Verletzungen und Vergiftungen (12,1%)
5. Verdauungssystem (4,9%)
6. Infektionen (4,7%)
7. Nervensystem, Augen, Ohren (4,2%)
8. Neubildungen (4,2%)
9. Kreislaufsystem (4%)
10. Unspezifische Symptome (4%)

1. Halbjahr 2016:

1. Muskel-Skelett-System (21,7%)
2. Atmungssystem (17,4%)
3. Psychische Erkrankungen (15,9%)
4. Verletzungen und Vergiftungen (11,6%)
5. Verdauungssystem (5,1%)
6. Infektionen (4,6%)
7. Neubildungen (4,3%)
8. Nervensystem, Augen, Ohren (4,2%)
9. Kreislaufsystem (4,1%)
10. Unspezifische Symptome (3,9%)
 
DAK-Gesundheit



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