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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
06. Juli 2017

Bessere Behandlung von Kindern sollte die Regel sein - Nicht die Ausnahme

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute den Zusatznutzen eines zugelassenen Krebsmedikamentes für Kinder anerkannt, nachdem er bereits für Erwachsene bestätigt wurde. Der G-BA nimmt dabei einen sogenannten Evidenztransfer vor, das heißt er überträgt Belege für den Zusatznutzen eines Medikamentes von Erwachsenen auf Kinder. Dies ist aber eine Einzelfallentscheidung ohne Grundsatzcharakter.
Dazu sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: "Es ist gut, dass der G-BA kranken Kindern mit Krebs unbürokratisch hilft. Aber auch HIV-infizierte Kinder oder Kinder mit Diabetes warten auf die bestmögliche Arzneimittelbehandlung. Deshalb braucht es klare methodische Vorfahrtsregeln für Kinder beim G-BA"

"Der Gesetzgeber muss die Besonderheiten von Kinderarzneimitteln in der Nutzenbewertung deutlicher regeln als er es bislang im AM-VSG getan hat. Denn ein Hangeln von Einzelfall zu Einzelfall lässt zu viele Fragen offen, erzeugt Unsicherheit und verzögert eine bessere Behandlung von Kindern," so Fischer weiter.

Im vorliegenden Fall geht es um ein Medikament gegen Schilddrüsenkrebs für Kinder, die älter als 5 Jahre sind.

Die Frage, ob der Zusatznutzen von Arzneimitteln auf Kinder übertragen werden kann, hat schon länger für Diskussionen im Gesundheitswesen gesorgt. Der Gesetzgeber möchte eine verbindliche Prüfung der Übertragung des Zusatznutzens von Erwachsenen auf Kinder.
 
vfa



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