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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
10. April 2017

Wissenschaftler brauchen breiten und nachhaltigen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur

In den vergangenen Monaten sind mehrere Verhandlungsrunden zwischen den deutschen Wissenschaftsorganisationen und dem Verlag Elsevier zu bundesweiten Lizenzverträgen für elektronische Zeitschriften erfolglos verlaufen. Der Verlag hat bislang kein Angebot vorgelegt, das den Forderungen der Wissenschaftsorganisationen entspricht. Die U15-Universitäten erklären vor diesem Hintergrund ihre vollumfängliche Unterstützung derjenigen Forderungen, die im Rahmen der DEAL-Verhandlungen von den Wissenschaftsorganisationen erhoben werden.
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„Der breite und nachhaltige Zugang von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu wissenschaftlicher Literatur ist eine Selbstverständlichkeit. Er darf durch die Marktmacht weniger Großverlage nicht übermäßig eingeschränkt werden“, so Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Vorsitzender von German U15.

In den letzten dreißig Jahren sind die Preise für wissenschaftliche Zeitschriften signifikant schneller gestiegen als der allgemeine Konsumentenpreisindex westlicher Industrienationen. Gleichzeitig gehen deutlich über die Hälfte der Ausgaben deutscher Universitätsbibliotheken für Zeitschriften (print und online) an drei Großverlage. Vor diesem Hintergrund verfolgen die Wissenschaftsorganisationen in den Verhandlungen mit Elsevier die folgenden Ziele:
 
  • Teilnehmereinrichtungen: alle zur Teilnahme an Allianz- und Nationallizenzen berechtigten Einrichtungen in Deutschland
  • Die DEAL-Einrichtungen haben dauerhaften Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio (E-Journals) von Elsevier.
  • Alle Publikationen von Autoren aus deutschen Einrichtungen werden automatisch Open Access geschaltet (CC-BY, inkl. Peer Review).
  • Angemessene Bepreisung nach einem einfachen, zukunftsorientierten Berechnungsmodell, das sich am Publikationsaufkommen orientiert.

Projekt DEAL

Im Rahmen des Projekts DEAL wollen die Wissenschaftsorganisationen bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) großer Wissenschaftsverlage erreichen. Durch die Effekte eines Konsortialvertrages auf Bundesebene sollen die einzelnen Einrichtungen finanziell entlastet und der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur für die Wissenschaft auf breiter und nachhaltiger Ebene verbessert werden. Zugleich soll eine Open-Access-Komponente implementiert werden.
In den vergangenen Monaten sind mehrere Verhandlungsrunden zwischen den deutschen Wissenschaftsorganisationen und dem Verlag Elsevier zu bundesweiten Lizenzverträgen für elektronische Zeitschriften erfolglos verlaufen. Der Verlag hat bislang kein Angebot vorgelegt, das den Forderungen der Wissenschaftsorganisationen entspricht. Die U15-Universitäten erklären vor diesem Hintergrund ihre vollumfängliche Unterstützung derjenigen Forderungen, die im Rahmen der DEAL-Verhandlungen von den Wissenschaftsorganisationen erhoben werden. „Der breite und nachhaltige Zugang von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu wissenschaftlicher Literatur ist eine Selbstverständlichkeit. Er darf durch die Marktmacht weniger Großverlage nicht übermäßig eingeschränkt werden“, so Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Vorsitzender von German U15.

Über German U15:
Der Verein German U15 ist die Interessenvertretung von 15 forschungsstarken und international sichtbaren, medizinführenden deutschen Universitäten und dient als Kommunikationsplattform zur gemeinsamen Definition von Zielen und Strategien. An den U15-Universitäten sind ca. 550.000 Studierende immatrikuliert – das sind etwa 30% aller Studierenden in Deutschland.

Zum Verbund der U15 gehören:
Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Georg-August-Universität Göttingen, Universität Hamburg, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universität zu Köln, Universität Leipzig, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Ludwig-Maximilians-Universität München, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Eberhard Karls Universität Tübingen, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
 
German U15 e.V.



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