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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
23. März 2017

Wissenschaftsakademien melden sich erstmals bei G20 zu Wort

Wenn im Juli in Hamburg die G20-Länder zu drängenden Fragen der Welt tagen, werden erstmals auch deren Nationale Wissenschaftsakademien mit von der Partie sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bedeutung einer verbesserten Gesundheitsversorgung in der globalisierten Welt hervorgehoben. "Globale Fragen benötigen globale Antworten", sagte sie am Mittwoch bei einem Dialogforum der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle. Spätestens seit Ebola wisse man, dass solche Krankheiten sehr schnell zu einem globalen Problem werden könnten. Die Wissenschaft sei Treiberin der Globalisierung und profitiere von ihr.
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Zuvor hatte die Regierungschefin die Empfehlungen der Nationalen Akademien der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) für eine verbesserte weltweite Gesundheitsversorgung entgegengenommen. Die Wissenschaftsakademien fordern unter anderem, zuverlässige und belastbare Gesundheitssysteme zu schaffen und vorhandenes Wissen besser zur Vorbeugung zu nutzen.

Die Vorsorge für zukünftige Ausbrüche von neuen oder wieder aufkommenden Krankheiten müsse dringend verbessert werden. Außerdem dürften die Zusammenhänge zwischen übertragbaren und nicht übertragbaren Krankheiten nicht länger übersehen werden.

Hintergrund für die Erarbeitung dieser Empfehlungen unter Federführung der Leopoldina ist der G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Anfang Juli in Hamburg. Erstmals bringt sich die Wissenschaft mit einem eigens dafür geschaffenen Dialogforum ein. Dies sei eine Premiere, das erste Treffen der Wissenschaftsakademien im G20-Format, betonte Merkel.

Die Leopoldina gilt als eine der ältesten naturwissenschaftlichen Gelehrtengesellschaften Europas. Es gibt sie seit 1652. Ihr gehören derzeit 1.560 gewählte Mitglieder an, darunter etliche Nobelpreisträger.

Am Rande der Veranstaltung mit der Regierungschefin hatte es lautstarke Proteste von einigen Dutzend Merkel-Gegnern gegeben. Sie führten unter anderem ein Transparent mit, das mit nationalsozialistischer Symbolik spielte.

Auf rotem Grund stand in weißer Runenschrift "Heil Merkel". In dem Kreis, in dem sich bei den Nazis das Hakenkreuz befand, war die "Merkel-Raute" zu sehen.

Das H in dem Wort "Heil" musste später überklebt werden. Laut Polizei war diese Veranstaltung von einer Privatperson angemeldet worden. Genauere Angaben, etwa welchem Spektrum die Behörden die Demonstranten zuordnen, wurden nicht gemacht.
 
dpa



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