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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
20. März 2017

Gesundheit to go: Die Vorsorge in der Tasche

  DasProjekt „Gesundheit to go: Die Vorsorge in der Tasche.“, eine Gesundheits-App, präsentieren Informatiker der Technischen Universität Clausthal zusammen mit Partnern auf der diesjährigen CeBIT (Halle 6, Stand A 18). Die weltgrößte Messe für Informationstechnik findet vom 20. bis 24. März in Hannover statt. Hinter dem innovativen Gesundheitsansatz stecken gleich mehrere kluge Köpfe. In Kooperation mit dem Landkreis Goslar und der Firma in-tech engineering GmbH aus Braunschweig entwickelt der Clausthaler Lehrstuhl für Software Systems Engineering um Professor Andreas Rausch eine personalisierte App für die Gesundheitsvorsorge.
Die Bedienung erfolgt intuitiv über eine visuelle Darstellung des menschlichen Körpers und seiner Organe. Zu den Körperregionen können sich Nutzer Informationen anzeigen lassen, und zwar einerseits zu Vorsorgeuntersuchungen und andererseits zu Ärzten in ihrer unmittelbaren Nähe. „Durch einen Touch auf die digitalisierte Körperregion, in der der Benutzer Schmerzen hat, werden die zugehörigen Ärzte in der Region angezeigt. Bei einem Klick auf die Zähne also beispielsweise die Zahnärzte“, erläutert Tim Warnecke, M. Sc. Der wissenschaftliche Mitarbeiter gehört zu dem Team, das auf der CeBIT in Hannover einen ersten Prototyp der App vorstellen wird.

Durch die Personalisierung der App mit Geschlecht und Alter lassen sich individuelle Pläne für die Gesundheitsvorsorge erstellen und nachverfolgen. Die Anwendung greift dabei auf „Gamification-Ansätze“ zurück, also Ansätze aus der Spieleentwicklung, wie etwa ein Anreizsystem. Ziel ist es, die Vorsorgeprogramme für den Bürger interessant zu machen. Die intuitive Bedienung erleichtert zudem Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse den Zugang. Das Produkt hilft ihnen genau in den Momenten, in denen sie nicht mehr weiter wissen.

„Es ist geplant, dass wir zusammen mit dem Landkreis Goslar und der in-tech engineering ein Folgeprojekt beantragen, in dem wir diese Ideen weiter verfolgen. Ein Ansatzpunkt, um die App zu erweitern, könnten zum Beispiel Defibrillator-Standorte sein“, blickt Warnecke voraus.

Präsentiert wird das TU-Exponat auf dem Gemeinschaftsstand „Innovationsland Niedersachsen“. Im Vorwort der gemeinsamen Broschüre für den Stand würdigt Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić das Harzer Projekt: Die Universität Clausthal zeige auf dem Messestand, dass nicht nur der technische Fortschritt im Fokus der Forschung stehe, sondern auch der Mensch. „In der TU Clausthal wurde eine App entwickelt, die als persönlicher Gesundheitsmonitor für den Bürger fungiert. Diese App informiert über vorhandene Vorsorgemaßnahmen, wie jährliche Krebsvorsorge, Zahnvorsorge oder Gesundheitscheckups.“
 
Technische Universität Clausthal



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