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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
20. Dezember 2016

Vertrag zur integrierten Versorgung von CED-Patienten

Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) hat – zusammen mit dem Hausärzteverband und dem BDI – Anfang dieses Jahres die Versorgungslandschaft Gastroenterologie (VLG) gegründet, um eine zeitnahe Abklärung bei Patienten mit Verdacht auf CEDE sowie eine leitliniengerechte und zeitnahe Behandlung von Patienten mit gesicherter CEDE unter Berücksichtigung einer wirtschaftlichen Verordnungsweise (Ampelregelung) im Rahmen der Integrierten Versorgung (§140a SGB V) zu organisieren.
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Die VLG hat jetzt einen Rahmenvertrag mit dem Kassendienstleister spectrumK geschlossen, der eine deutlich verbesserte Versorgung auf drei Versorgungsebenen mit entsprechenden nicht budgetierten Vergütungsregeln und einer strukturierten Arzneimitteltherapie ermöglicht. Darauf basierend kann eine leitliniengerechte Therapie unter Berücksichtigung patientenindividueller Faktoren umgesetzt und zugleich die Arzneimittel- und Therapiesicherheit und damit die Regresssicherheit verbessert werden. Ab 01. Januar 2017 haben Krankenkassen die Möglichkeit, dem Vertrag beizutreten. Ärzte können sich ab dem 01. März 2017, Patienten ab dem 01. April 2017 einschreiben.

Teilnahmeberechtigt sind Fachärzte für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie sowie Fachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt, die von der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung eine Zulassung zur präventiven Koloskopie erhalten haben. Voraussetzungen sind der jährliche Nachweis über die Teilnahme an Fortbildungen zum Thema CED mit mindestens zwölf CME-Punkten pro Jahr, die Betreuung von zukünftig mehr als 50 CED-Patienten pro Jahr und Praxis sowie bestimmte EDV-Vorgaben. Praxen mit dem Zertifikat „CED-Schwerpunktpraxis im bng“ qualifizieren sich direkt für die Vertragsteilnahme, sie versorgen bei höheren strukturellen Anforderungen und Qualitätsvorgaben auch Patienten mit komplexer Erkrankung. SpectrumK vertritt 137 BKKs mit acht BKK-Landesverbänden, insgesamt ca. acht Millionen Versicherte, der Vertrag ist auch für weitere Kassen offen.

„Aus ärztlicher Sicht hat dieser Vertrag das Potential, die ambulanten, wohnortnahen Versorgungsstrukturen für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen dauerhaft und nachhaltig zu verbessern“, erläutert bng-Vorstandsmitglied Dr. Albert Beyer. Die Fachgruppe CED des bng unter Leitung von PD Dr. Bernd Bokemeyer, der wissenschaftlich seit Jahren an der Leitlinienerstellung selbst beteiligt ist, konnte im Rahmen der Vertragsentwicklung die Leitlinienorientierung sehr gut realisieren. Dieses know-how kommt nun erfreulicherweise direkt und aus erster Hand den Patienten zugute.“
 
Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschland e.V.



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