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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
13. Dezember 2016

Bundesinitiative für schwerstkranke Kinder und Erwachsene gestartet

Christoph Jaschke, Geschäftsführer der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH und Initiator, erlebt tagtäglich, dass die Betroffenen herabgesetzt und unter dem Vorwand der „Wirtschaftlichkeit“ schikaniert werden. Viele Betroffene und ihre Angehörigen sind völlig hilflos, wenn sie erfahren, dass sie z.B. plötzlich – kurz vor Weihnachten - „aus Kostengründen“ den Pflegedienst wechseln sollen oder dass sie nicht mehr da, wo sie wohnen möchten, weiterversorgt werden.
Die Initiative unterstützt die Betroffenen und ihre Angehörigen. „Wir haben das Ziel, sie vor Ignoranz, Gefühlskälte, Überheblichkeit und Verweigerung von Leistungen zu schützen“, so Jaschke. „Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Betroffenen und ihre Angehörigen all das, was ihnen widerfährt, publik machen. Und da wollen wir auf jeden Fall Sprachrohr sein“.

Die BAIV Bundesinitiative Außerklinische Intensiv – Versorgung will:
  • Lebensqualität für intensivpflegebedürftige Menschen
  • ein gesellschaftliches Klima, getragen von Respekt, Empathie und echtem Miteinander
  • Schaffung eines Netzwerks von Mitstreiter/innen
  • Dokumentation von Vorfällen
  • Hilfestellung in prekären Fällen
  • Organisation von gemeinsamen Protestaktionen
  • Herstellung von Öffentlichkeit
Die BAIV war bereits im Jahr 2008 erfolgreich an den Start gegangen, aber sie musste ihre Interessenvertretung wieder einstellen, weil sie einigen Kostenträgern zu unangenehm wurde. „Das wird uns dieses Mal nicht passieren“, so Jaschke, der sich über die ersten offiziellen Unterstützer/innen freut. Zu ihnen gehört Dinah Radtke, Mitbegründerin des Zentrums für Selbstbestimmtes Leben (ZSL) und Vizepräsidentin von Disabled Peoples` International (DPI), die in ihrem Statement schreibt: "Ich unterstütze die BAIV, weil sie für die Menschenrechte Betroffener kämpft. Frauen und Männer, Mädchen und Jungen mit maschineller Beatmung, haben das Recht, selbstbestimmt und gleichberechtigt mit anderen ihr Leben zu gestalten, wählen zu können, wo und wie sie leben möchten, und das Recht, von Intensiv- bzw. Assistenzdiensten unterstützt zu werden. Deutschland hat die Behindertenrechtskonvention ratifiziert, d.h. die Menschenrechte behinderter Menschen müssen umgesetzt werden und dürfen nicht unter einen Kostenvorbehalt gestellt werden. Krankenkassen und gegebenenfalls Sozialbehörden müssen die Kosten für die Intensivpflege/Assistenz zahlen, um ein Leben in Würde und, wenn möglich, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, zu ermöglichen."

Mehr Informationen finden Sie unter www.bundesinitiative-aiv.de.
 
BAIV Bundesinitiative Außerklinische Intensiv-Versorgung



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