Sonntag, 22. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
13. Dezember 2016

App gegen Tinitus auf Kassenrezept

Rund 11.000 Bayern waren vergangenes Jahr wegen Ohrbeschwerden arbeitsunfähig. Laut Techniker Krankenkasse (TK) fehlten die Betroffenen deshalb knapp 180.000 Tage am Arbeitsplatz. Ein Großteil davon entfiel auf Tinnitus. Um den Erkrankten zu helfen, testet die TK mit Hamburger Fachmedizinern seit gut einem Jahr Tinnitracks - die erste vom Arzt verordnete App gegen Tinnitus. Aufgrund positiver Rückmeldungen der Patienten können ab sofort auch teilnehmende Ärzte in Bayern die App verschreiben.
Anzeige:
 
 
Mit Lieblingsmusik des Patienten krankhaften Tinnitus bekämpfen

Justin Bieber, Seiler und Speer, Cro oder Beethoven: Tinnitracks bekämpft das nervige Piepen im Ohr mit der Lieblingsmusik des Patienten. Dazu bestimmt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) die genaue Frequenz des Störtons und speichert sie in der App. Tinnitracks filtert nun die individuellen Tinnitusfrequenzen des Patienten heraus. Durch diese Klangänderung wird im Hörzentrum des Gehirns die Wahrnehmung der Töne verändert, der Tinnitus wird gelindert.

Patienten hören ein Jahr lang 90 Minuten täglich ihre individuellen Songs. Dadurch werden die überaktiven Nervenzellen, die für den Tinnitus verantwortlich sind, beruhigt. Die Lautstärke des störenden Tinnitustons nimmt ab. Zur Betreuung gehören bei Tinnitracks regelmäßige ärztliche Kontrolltermine sowie eine Abschlussuntersuchung. Eine Online-Befragung aller Patienten sammelt Erfahrungen, um die Therapieeffekte ständig zu verbessern.

Jeder Hundertste leidet unter Tinnitus

Rauschen, Pfeifen oder Piepsen: Millionen Bayern kennen das, besonders in stressigen Situationen. Bei den meisten Menschen verschwindet das nervige Geräusch nach einiger Zeit von allein. Bei jedem hundertsten bleibt der Ton im Ohr und wird zur Krankheit. Die Folgen sind ständige Unkonzentriertheit, Schlafstörungen oder Depressionen. "Weitere digitale Therapieangebote könnten hier die Beeinträchtigungen lindern und den Menschen wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen", meint Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern.

Weitere Informationen zum Tinnitus gibt es auf www.tk.de (Webcode 746400). Unter www.tinnitracks.com. Unter der Rubrik "Fachpersonenfinder" finden Sie die teilnehmenden HNO-Praxen in Bayern. Neben dem Freistaat geht die App jetzt auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg an den Start.
 
Techniker Krankenkasse Landesvertretung Bayern



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs