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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
12. Dezember 2016

Krebsbericht bestätigt rückläufige Erkrankungszahlen

„Das Darmkrebs-Screening-Programm der gesetzlichen Krankenkassen wirkt“, kommentiert Dr. Albert Beyer vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte den kürzlich vorgelegten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zum Krebsgeschehen in Deutschland. Die Analyse der Krebsregisterdaten bestätigt, dass neben Gebärmutterhalskrebs vor allem die Krebserkrankungen des Magens und des Darms rückläufig sind.
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„Der Bericht stellt ausdrücklich das Potenzial der Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs heraus, durch frühzeitige Erkennung und Behandlung von Vorstadien das Risiko einer Krebserkrankung deutlich zu verringern“, betont der Magen-Darm-Experte. Wörtlich resümiert das RKI in der Zusammenfassung seiner Analyseergebnisse: „Nur für wenige Krebserkrankungen (insbesondere Gebärmutterhals- und Darmkrebs) kann heutzutage durch Erkennung und Behandlung von Vorstufen auch das Auftreten bösartiger Tumoren in größerem Umfang verhindert werden.“

Die Darstellung der RKI-Experten lässt aber auch erkennen, dass die gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen von den Anspruchsberechtigten unterschiedlich stark genutzt werden. Zwar kennen über 80 Prozent der Bevölkerung die Angebote. Doch im Schnitt nutzen sie nur 67% der Frauen ab 20 Jahren und 40 Prozent der Männer ab 35 Jahren regelmäßig.

„Seit langem warten wir darauf“, so Dr. Beyer, „dass die zuständigen Behörden endlich die Maßgabe des Nationalen Krebsplans für Deutschland umsetzen und das Einladungsverfahren auf den Weg bringen. Darmkrebs kann in vielen Fällen verhindert werden, wenn die Menschen die Vorsorgeangebote annehmen. Der Hinweis auf die Möglichkeit der kostenlosen Untersuchung ist ein wichtiger Anstoß, dies tatsächlich zu tun.“
 
bng



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