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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
14. Oktober 2016

Enormes Potenzial für Big Data im Gesundheitswesen

Die Gesundheitsbranche setzt die sich durch Big Data bietenden Chancen und Lösungen kontinuierlich um. Diese Anwendung ist besonders in den Bereichen der "omik"-Technologien und dem Text Mining, der automatischen Textanalyse von Krankenakten bereits etablierter. Doch konzentrieren sich aktuelle Investitionen darauf, die unmittelbaren Forderungen der investierenden Stakeholder zu befriedigen, weshalb diese oft nur isolierte und nach und nach nutzbringende Wirkung haben.

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Branchenteilnehmer, darunter Regierungen, Zahler, Anbieter, Zulieferer und Verbraucher, müssen Big Data-Strategien mit klaren Zielen zur Verbesserung bestimmter Prozesse entwickeln. Beispiele hierfuer sind das Patientenengagement, die klinische Entscheidungsfindung, das bevölkerungsbezogene Gesundheits- bzw. Risikomanagement und die Ergebnisverbesserung. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um die zukünftige Vision einer patientenzentrierten, prediktiven und präskriptiven Gesundheitsfürsorge umsetzen zu können.

Die Studie mit dem Titel Growth Opportunities for Healthcare Big Data - An Analysis of Global Case Studies ist Teil des Frost & Sullivan Growth Partnership Service Programms Connected Health.

"Das Gesundheitswesen entwickelt sich weltweit zu einem wertorientierten, präventiven Pflegemodell, wenn auch in unterschiedlichem Maß in den einzelnen Ländern," erklärt Frost & Sullivan Transformational Health Research Analystin Natasha Gulati. "In den nächsten fünf Jahren werden verschiedene Länder in Europa und Asien-Pazifik ein Pflegemodell einführen, welches Mediziner besonders im Bereich der chronischen Krankheiten für die langfristige Verbesserung von Patientenresultaten belohnt, anstatt den erbrachten Umfang an Pflege zu berücksichtigen. Diese Veränderung bei der Leistungsmessung wird eine verbesserte Datenaggregation, -analytik und auch Compliance von medizinischem Personal notwendig machen."

In der aktuellen Analyse dieses sich entwickelnden Marktes untersuchte Frost & Sullivan eine große Zahl von Big Data-Fallstudien im Gesundheitswesen, um sowohl Stakeholder als auch Segmente zu bestimmen, die zukünftig attraktive Chancen für Big Data-Lösungen darstellen. Die Fallstudien umfassen:

  • die Big Data-Lösungen von IBM für die humanitären Bemühungen der afrikanischen Regierung zur Ebola-Eindämmung, die Initiativen des North Carolina Department of Health and Human Services zur Ermittlung von Versicherungsbetrug, der Einsatz in der Pflege des Seattle Children’s Hospital sowie Industriepartnerschaften zur Entwicklung neuer Lösungen in der Diabetesversorgung mit Medtronic und Apps zur Selbstversorgung auf Apple-Geräten.
  • die Analysen von SAS für HealthPartners zur Kostenreduktion und verbesserten Patientenpflege
  • die Produktpartnerschaften zwischen Elsevier und dem deutschen Versicherungsdienstleister spectrumK sowie dem indischen Gesundheitsdienstleister Medanta und dem Cathay General Hospital in Taiwan

Eine durch Daten mehr und mehr befähigte medizinische Fachkräfte- und Verbraucherbasis erwartet eine Datenanalytik für unterwegs, um eine bessere Pflege bzw. Betreuung gewährleisten zu können. Während das Verbraucher- und Endnutzerinteresse hoch ist, fehlt es auf der Unternehmensebene am kritischen Element einer Change Management-Strategie, die über das Training von medizinischem Fachpersonal zur Nutzung von Big Data-Werkzeugen hinaus geht.

"Der Wert von Gesundheitsdaten liegt in der sinnvollen Integration und Analyse strukturierter und unstrukturierter Gesundheitsdaten, die dem Fachpersonal dazu verhelfen, neue Zugänge und Lösungen für Probleme im realen Leben zu entwickeln," erläutert Gulati. "Ein von den Meinungsführern von innen heraus und in Zusammenarbeit mit den IT-Entscheidungsträgern gestütztes Veränderungsmanagement wird einen enormen Schub in Richtung Big Data-Management und -Analysen in den nächsten fünf Jahren auslösen."

Letztlich wird es das Ziel sein, das Gesundheitswesen durch aussagekräftige Informationen und Einsichten prädiktiver und präskriptiver zu machen. Die primären Bereiche von Big Data- und Analyseanwendungen werden bevölkerungsbezogenes Gesundheitsmanagement (engl. Population Health Management, PHM), klinische Entscheidungshilfe (engl. Clinical Decision Support, CDS) sowie reale Daten sein. Bis 2020 wird der weltweite Markt für Big Data und Daten-Analytik im Gesundheitswesen voraussichtlich auf 7,50 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: http://frost.ly/wh

 
Quelle: Frost & Sullivan



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