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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
12. Oktober 2016

APOkix: Deutlich mehr Lieferengpässe in Apotheken

Der aktuelle APOkix des IFH Köln zeigt: Apotheker berichten heute erkennbar häufiger von Lieferengpässen als noch vor vier Jahren. Unzufrieden sind die Befragten in diesem Kontext u.a. mit der Informationspolitik der Pharmaunternehmen. Die Konjunkturindizes sinken im September: aktuelle Lage und Geschäftserwartung werden negativer beurteilt.

Zwei von drei Apotheken hatten in den vergangenen drei Monaten mehrmals täglich mit Lieferengpässen zu kämpfen. Das zeigt die aktuelle APOkix-Umfrage des IFH Köln unter rund 200 Apothekenleiterinnen und -leitern. Weitere 22% der Befragten erhielten zuletzt zumindest einmal pro Tag nicht alle gewünschten Arzneimittel. Vor vier Jahren waren knapp 22% der Apotheker nach eigenen Angaben mehrmals täglich von Lieferengpässen betroffen; rund 19% der Befragten berichteten 2012, dass bestellte Medikamente etwa einmal pro Tag nicht verfügbar waren. Damit wird deutlich: Lieferengpässe kommen heute im Vergleich zu 2012 erkennbar häufiger vor. Rund 98% der APOkix-Teilnehmer gehen zudem davon aus, dass es in Zukunft noch öfter zu Lieferengpässen kommen wird.

Häufigkeit von Lieferengpässen in Apotheken

Apotheker bemängeln Informationspolitik der Pharmaunternehmen

Für 84% der Befragten werden Lieferengpässe aktuell insbesondere durch die Pharmaindustrie verursacht. Auch die Krankenkassen (74%) und die Politik bzw. Gesetzeslage (69%) sind aus Apothekersicht verantwortlich. Rund 88% der APOkix-Teilnehmer bemängeln, bei Lieferengpässen nicht umfassend von pharmazeutischen Unternehmen informiert zu werden, zum Beispiel darüber, wann bestellte Arzneimittel wieder verfügbar sind. Im Kontext von Lieferengpässen sind drei Viertel der Apotheker zudem der Meinung, dass es für Unternehmen unattraktiver gemacht werden sollte, Arzneimittel in Länder zu exportieren, in denen damit höhere Preise erzielt werden können.

Konjunktur: Indizes sinken im September


Die Apotheker blicken im September erneut negativer auf die aktuelle Geschäftslage als im Vormonat. Der Index sinkt um 2,3 Punkte auf einen Wert von 79,2 Punkten. Jeder dritte APOkix-Teilnehmer bewertet die derzeitige Situation negativ. Auch der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung kann den im Juli eingeschlagenen Aufwärtstrend nicht fortsetzen und erreicht nur noch einen Wert von 72,7 Punkten. Beide Indizes liegen damit weiterhin deutlich unterhalb der neutralen 100-Punkte-Marke, die Stimmung unter den APOkix-Teilnehmern ist erkennbar negativ geprägt.

 
Quelle: IFH Köln



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