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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
06. Juli 2016

iDiv erhält zusätzliche Millionen für neue Förderperiode

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig wird weiterhin durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Nach einer internationalen Begutachtung im April beschloss die DFG am Dienstag auf ihrer Hauptausschuss-Sitzung in Bonn, dass das DFG-Forschungszentrum iDiv über weitere vier Jahre finanziert werden soll. Das Fördervolumen steigt gegenüber der ersten Förderperiode um 32% und liegt nun bei 36,5 Mio. EURO über einen Zeitraum von vier Jahren.

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Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig wurde 2012 gegründet. Mittlerweile arbeiten über 250 Mitarbeiter und Mitglieder an den Standorten Halle, Jena und Leipzig. "Wir haben uns in der ersten Phase rasant entwickelt, zahlreiche Feld- und Labor-Forschungsplattformen aufgebaut und untereinander vernetzt. Wir sind international sichtbar geworden. Das hat auch unsere Geldgeber überzeugt", sagt Christian Wirth, Professor der Universität Leipzig und geschäftsführender Direktor von iDiv. "Jetzt müssen wir die Frage beantworten: Können wir die dramatischen Veränderungen der biologischen Vielfalt schnell genug verstehen, um die Folgen für die Gesellschaft abzuschätzen?".
Dafür erforschen iDiv-Wissenschaftler das komplexe Feld der Biodiversität mit einer Vielzahl an Methoden: von Versuchen im Reagenzglas über die weltweite Vernetzung von Feldexperimenten bis hin zur Analyse großer Datenmengen, zum Beispiel aus Satellitenbeobachtungen. Mit den zusätzlichen Forschungsgeldern werden diese Aktivitäten in der kommenden Förderperiode verstärkt.
 
Internationale Spitzenwissenschaftler rekrutiert
 
"Das iDiv war bereits in der ersten Förderperiode außerordentlich erfolgreich. Unter anderem ist es ihm gelungen, internationale Spitzenwissenschaftler zu rekrutieren. Damit bestand eine herausragende Ausgangssituation zur jetzt beschlossenen Weiterförderung", freut sich Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) über die gute Nachricht aus Bonn, die auch den Forschungsschwerpunkt "Life" der FSU stärkt.
iDiv wird von den drei im mitteldeutschen Universitätsbund kooperierenden Universitäten betrieben: der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Leipzig – sowie in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Daneben sind vier außeruniversitäre Forschungseinrichtungen beteiligt.
In den knapp vier Jahren seit seiner Gründung ist iDiv zu einem weltweit führenden Forschungszentrum gewachsen. iDiv-Wissenschaftler haben bereits 700 wissenschaftliche Arbeiten publiziert - davon über 50 in renommierten Zeitschriften wie Science, Nature oder PNAS. Viele dieser Publikationen sind aus dem iDiv-eigenen "think tank" sDiv hervorgegangen. Zu Arbeitstreffen des Synthesezentrums von iDiv sind bislang 944 Wissenschaftler aus 36 Ländern zum Standort Leipzig gereist. Die internationale Sichtbarkeit von iDiv wurde von den Gutachtern der DFG besonders positiv bewertet. Ebenso die Graduiertenschule yDiv. "Hier bilden wir eine ganz neue Generation Wissenschaftler in dem noch jungen Feld der integrativen Biodiversitätsforschung aus", sagt Kirsten Küsel, Professorin für Aquatische Geomikrobiologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Co-Direktorin von iDiv. "Davon profitiert auch der Standort Jena, wo Biodiversitätsforschung eine traditionell große Bedeutung hat."
 
DFG-Forschungszentren werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft über maximal drei Förderperioden von je vier Jahren finanziert. Spätestens bis zum Ablauf dieses Zeitraums, im Fall iDiv bis zum Jahr 2024, müssen die Partner ein Finanzierungsmodell zur Fortsetzung der etablierten Strukturen entwickeln.
 
Schon jetzt beteiligen sich die iDiv-betreibenden Partner an der Finanzierung von iDiv. So gibt das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) die Mittel für zwei iDiv-Professuren inklusive Mitarbeitern und finanziert zur Hälfte eine Humboldt-Professur. Auch das Land Thüringen unterstützt iDiv intensiv mit Infrastruktur und Personal. So wurden verschiedene Projekte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena bisher mit etwa drei Millionen Euro von Seiten des Wissenschaftsministeriums gefördert. Und auch die Jenaer Universität hat viel investiert: Neben den im Rahmen von iDiv gemeinsam berufenen Professuren hat die FSU weitere vier Professuren eingerichtet und mit Personal und Infrastruktur ausgestattet, die iDiv fachlich ergänzen und unterstützen.
Dies erlaubt den iDiv-Forschern an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, sich ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren: Die Erforschung von Biodiversität und ihre Bedeutung für uns Menschen.

 
Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena



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