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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
28. Juni 2016

Deutschland bewirbt sich für Sitz im UN-Sicherheitsrat 2019-2020

Deutschland wird sich für den Zeitraum 2019-2020 für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat bewerben. Das gab Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Dienstag bei einer Veranstaltung des GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg bekannt. In seiner Rede mit dem Titel "Brüche und Brücken - Deutsche Außenpolitik in bewegten Zeiten" sagte Steinmeier:

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"Für uns ist klar: Wir brauchen die Vereinten Nationen und den Sicherheitsrat mehr denn je im Bemühen um Frieden in dieser unfriedlichen Zeit. (...) Morgen wird in New York darüber entschieden, welche unserer europäischen Partner für die kommenden zwei Jahre als nichtständige Mitglieder im UNO Sicherheitsratsrat sitzen werden. (...) Ich will das zum Anlass nehmen, um heute offiziell bekannt zu geben, dass sich auch Deutschland erneut für einen Sitz in diesem Gremium bewirbt. Genau gesagt als nichtständiges Mitglied für die Jahre 2019/20."

Die Veranstaltung wurde vom GIGA German Institute of Global and Area Studies organisiert, einem sozialwissenschaftlichen Institut, das zu politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost sowie zu globalen Fragen forscht. Sie war Teil der "Distinguished Speaker Lecture Series", mit der das GIGA Geistesgrößen aus Wissenschaft und Politik aus der ganzen Welt nach Hamburg bringt, um den öffentlichen Austausch über wichtige globale Entwicklungen anzuregen.

Steinmeier hob die besondere Bedeutung der am GIGA betriebenen Forschung hervor: "Frau Prof. Narlikar, was Sie kürzlich als These für die Sozialwissenschaften formuliert haben - weg vom West-Zentrismus hin zu einem echten Pluralismus von Methoden und Sichtweisen, das gilt in ähnlicher Weise für die Außenpolitik, wenn wir das Ziel haben, zu wirklich gemeinsamen Vorstellungen von Ordnung zu gelangen."

"Es ist uns eine Ehre, dass Außenminister Steinmeier den Teil unserer Veranstaltungsreihe eröffnet, der die politische Praxis beleuchtet", sagte GIGA Präsidentin Prof. Amrita Narlikar in ihrer Einführungsrede. "Sein Thema passt hervorragend zur Forschung des GIGA und könnte angesichts der turbulenten Zeiten, in denen sich die Welt heute befindet, nicht besser gewählt sein. Ich bin sicher, dass die Rede des Ministers die Debatten in der internationalen Forschungsgemeinde, unter Praktikern und in der Öffentlichkeit um wertvolle und innovative Ideen bereichern wird."

Mehrere hundert Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Medien, dem Non-Profit-Bereich und der Wirtschaft sowie Vertreter der Öffentlichkeit haben der Veranstaltung im Hamburger Rathaus beigewohnt. "Die Arbeit des GIGA ist gerade jetzt ausgesprochen wertvoll," sagte Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz zur Begrüßung. "Es sind unter anderem die Krisen, Kriege und Notlagen in vielen Regionen der Welt, welche die Arbeit des GIGA so notwendig machen."

 
Quelle: GIGA German Institute of Global and Area Studies



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