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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
06. Juni 2016

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin begrüßt das Anti-Korruptionsgesetz

Am 04. Juni 2016 ist das "Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen" in Kraft getreten. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) begrüßt das Gesetz. Denn ab sofort können Patienten darauf vertrauen, dass Ärzte ausschließlich das Patientenwohl im Blick haben - ohne persönliche, wirtschaftliche oder andere Interessen. Einflussnahme und Bestechung, so Dr. Gerhard H. H. Mueller-Schwefe, Präsident der DGS, ist nicht nur das Überlassen von Praxisartikeln oder ein umfangreiches Rahmenprogramm bei Kongressen.

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Durch die Bereitstellung von Drittmitteln werden auch Forschung und Lehre an Universitäten beeinflusst. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin, die VersorgerGesellschaft, hat seit ihrer Gründung nur das Wohl der Patienten mit chronischen Schmerzen im Blick, ihre mehr als 4.000 Mitglieder folgen diesem Auftrag in 129 regionalen DGSSchmerzzentren und vielen anderen Einrichtungen. Der DGS war das auf den eigenen Vorteil bedachte Gebaren schon immer ein Dorn im Auge: "Es ist absolut richtig, dass Bestechung und Bestechlichkeit geahndet werden - generell und besonders in der Medizin. Ein Arzt, der sich persönlich bereichern will, hat seine ethische Verpflichtung vergessen", sagt Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. Der Eid des Hippokrates ist für die DGS Richtschnur allen Handelns: "Wir als VersorgerGesellschaft haben das Wohl des Patienten im Blick und nicht die Gewinnmaximierung. Wir verschreiben das Medikament, das am besten hilft, und empfehlen Behandlungen, die erfolgversprechend sind", erklärt Müler-Schwefe.

Empathie und Vertrauen - das A und O der Behandlung

Seit ihrer Gründung setzt sich die DGS für eine bessere Versorgung chronischer Schmerzpatienten ein. Tag für Tag, 365 Tage im Jahr. Auf dieses Ziel sind alle Aktivitäten der Fachgesellschaft ausgerichtet - Weiterbildungsangebote für Ärzte, Apotheker und Physiotherapeuten, der Deutschen Schmerz- und Palliativtag, das Innovationsforum, das Nationale Versorgungsforum Schmerz, die politische Arbeit, die Entwicklung von DGS PraxisLeitlinien sowie der Aufbau des bundesweiten Versorgungsforschungsprojekts "DGS PraxisRegister Schmerz", des weltweit umfangreichsten Schmerzregisters. Neben fachlichen Kompetenzen sind gerade bei der Arbeit mit Schmerzpatienten vor allem menschliche Kompetenzen das A und O. Das Leben chronischer Schmerzpatienten besteht häufig aus einer Aneinanderreihung von Katastrophen: gestörte soziale Bindungen, Arbeitsplatzverlust, Probleme in der Partnerschaft usw. Oft haben diese Patienten kein Vertrauen mehr, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass ihnen ihre Wahrnehmung der chronischen Schmerzkrankheit nicht geglaubt wird. "Um dieses Vertrauen zurückzugewinnen, ist ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und kommunikativer Kompetenz nötig", so Müller-Schwefe. Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient sieht der DGS-Präsident durch das Anti-Korruptionsgesetz nun noch stärker geschützt, "weil sichergestellt wird, dass eine bestimmte Behandlung allein aus medizinischen Gründen erfolgt".

 
Quelle: Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS)



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