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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
31. Mai 2016

bvmd: Masterplan Medizinstudium 2020 im Endspurt

Mit Spannung verfolgt die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) die abschließenden Verhandlungen im Prozess des Masterplan Medizinstudium 2020. Erfreut nimmt die bvmd zur Kenntnis, dass in Kürze ein erster Reformvorschlag abgestimmt werden soll. Die Medizinstudierendenschaft begreift den Masterplan als Chance für eine sinnvolle Weiterentwicklung der ärztlichen Ausbildung. Erfreut hat die bvmd wahrgenommen, dass die meisten Verbände ihre Ansichten teilen, nach denen das Medizinstudium modernisiert werden muss.

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Zuletzt hat die bvmd hierzu konstruktive Vorschläge gemacht und die Themen Wissenschaftlichkeit, Kompetenzorientierung und faireres Zulassungsverfahren in den Vordergrund der Diskussion gerückt. Dabei geht es bei Kompetenzorientierung und Praxisnähe nicht bloß um die Ausgestaltung der Lehrformate, sondern auch explizit um die Gestaltung der Prüfungen. In einem modernen medizinischen Curriculum müssen fächerübergreifendere, ärztliche Grundfertigkeiten vermehrt Berücksichtigung im Staatsexamen finden.

Die weitreichende Beteiligung von über 20 medizinischen Fachschaften am bundesweiten Aktionstag zur Studiumsreform verdeutlicht, wie wichtig den Studierenden die Umsetzung dieser Punkte sind.

Auf den Aktionstagen wurde vehement abgelehnt, das Medizinstudium durch zusätzliche Verpflichtungen weiter zu verschulen. Vor diesem Hintergrund begrüßt die bvmd ausdrücklich, dass die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) von ihrer Forderung nach einem Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin Abstand genommen hat und sich für eine anderweitige, stärker an der Wahlfreiheit der Studierenden orientierte Ausgestaltung des Praktischen Jahres (PJ) offen zeigt. Bereits seit dem Jahr 2011 fordert die bvmd eine verstärkte Einbindung der primärärztlichen Versorgung in das PJ3. Insofern ist ein ambulantes Wahlquartal als sinnvolle Ausgestaltung des PJ zu betrachten.

Neben einer entsprechenden Änderung der ärztlichen Approbationsordnung müssen der Kapazitätsverordnung (KapV) einige Hürden für ein modernes Medizinstudium genommen werden. Nur durch eine Reform der KapV kann die Zahl der Studienplätze pro Fakultät einheitlich und rechtssicher geschätzt werden, sowie interprofessionelle Lehre gestärkt werden.
Für die Umsetzung der im Masterplan vorgeschlagenen Maßnahmen empfiehlt die bvmd der Politik weiterhin eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit den Verbänden.bvmd: Masterplan Medizinstudium 2020 im Endspurt

 
Quelle: Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd)



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