Mittwoch, 13. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
25. Mai 2016

G7-Staaten wollen Reaktion der Welt auf Pandemien verbessern

Die sieben reichen Industrienationen (G7) wollen die internationale Reaktion auf den Ausbruch von Pandemien verbessern und beschleunigen. Auf ihrem Gipfel im japanischen Ise-Shima wollen die G7-Führer ausdrücklich die Reformen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützen, die eine "zentrale Rolle" bei einer koordinierten Antwort auf solche gesundheitliche Notfälle spielen soll. Das geht aus dem diskutierten Entwurf des Abschlusskommuniqués hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Anzeige:
 
 

Die G7 ruft darin zur Finanzierung des geplanten Nothilfefonds (CFE) auf und begrüßen auch den Pandemiefonds (PEF), den die Weltbank mit privaten Versicherern aufsetzen will. Es geht bei der "Stärkung der globalen Gesundheitsarchitektur" darum, welche Lehren aus dem Ebola-Ausbruch in Afrika gezogen werden müssen. Experten glauben, dass viele Leben gerettet und Kosten gespart worden wären, wenn die Epidemie früher eingedämmt worden wäre. Die Kosten hätten dann nur ein Zehntel der mehr als zwei Milliarden US-Dollar ausgemacht.

Die Bundesregierung hält den Pandemiefonds für eine "sehr gute Idee", um für grenzüberschreitende Epidemien finanziell gerüstet zu sein, wie aus Regierungskreisen verlautete. Der Fonds soll über Prämien finanziert werden, damit im Fall, dass so etwas passiert, Geld als Versicherungsleistung zur Verfügung gestellt werden kann. Experten fordern von der G7 gleichwohl klare Finanzierungszusagen, da noch unklar sei, wie die Fonds gefüllt werden.

In dem Kommuniqué fordern G7-Staaten laut Entwurf ein einheitliches Vorgehen beim Ausbruch von Epidemien durch die WHO, eine "klare Kommandokette" und unabhängige Mechanismen zur Einschätzung der Risiken gesundheitlicher Notfälle und der Arbeit der WHO.

 
Quelle: dpa



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017